Ein selbstfahrendes Auto – Audi piloted driving experience

25/09/2017

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Abschalten auf dem Fahrersitz

Autonomes Fahren mit Audi

Kennt ihr noch den Film I, Robot mit Will Smith? Selbst wenn ihr euch nicht mehr an die Story erinnern könnt (irgendwas mit Robotern), bin ich mir sicher, dass ihr noch wisst, welches Auto Will Smith gefahren ist: einen Audi RSQ. Futuristisch, mit Kugeln statt Rädern – ein selbstfahrendes Auto.

Seitdem habe ich mich immer gefragt, wie es sich wohl anfühlt, in einem selbstfahrenden Auto zu sitzen. Wie es der Zufall so will hat ausgerechnet Audi uns die Möglichkeit gegeben, ihr pilotiert fahrendes Auto auszuprobieren.

Frank:
BELSTAFF jacket
ÉTUDES shirt
BELSTAFF sunglasses
TOPMAN pants
ZARA loafers

Philipp:
H&M jacket
ASKET shirt
VIU EYEWEAR sunglasses
COS jeans
SAMSOE SAMSOE boots

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Los ging es am Münchner Flughafen, wo wir nach einer kurzen Einweisung Jack kennenlernen durften – so heißt das Auto für pilotiertes Fahren von Audi. Jack ist ein Audi A7 und befindet sich auf Automatisierungsstufe 3. Das heißt er kann komplett selbstständig fahren, hat aber trotzdem noch Lenkrad und Gaspedale, sodass der Fahrer jederzeit das Steuer übernehmen kann. Auf den ersten Blick sieht man also nicht, was alles in ihm steckt.

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Die ersten Kilometer vom Flughafen auf die Autobahn hatte ich das Steuer noch selbst aber schon nach kurzer Zeit meldete sich Jack und signalisierte, dass er jetzt übernehmen kann. Ich muss ehrlich sagen, dass es mich doch ein bisschen Überwindung gekostet hat, das Steuer abzugeben. Mal davon abgesehen, dass ich generell nicht gern die Kontrolle abgebe, vertraut man dem Auto, dem Computer und den Sensoren mehr oder weniger sein Leben an. Außerdem ist es einfach unnatürlich, auf dem Fahrersitz zu sitzen und nicht zu steuern. Das löst irgendeine Blockade im Kopf aus, die man erstmal kurz überwinden muss.

Also habe ich es gemacht. Ich habe die zwei Knöpfe am Lenkrad gleichzeitig gedrückt und nach einem kurzen Signalton hat Jack übernommen.

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Die ersten Kilometer vom Flughafen auf die Autobahn hatte ich das Steuer noch selbst aber schon nach kurzer Zeit meldete sich Jack und signalisierte, dass er jetzt übernehmen kann. Ich muss ehrlich sagen, dass es mich doch ein bisschen Überwindung gekostet hat, das Steuer abzugeben. Mal davon abgesehen, dass ich generell nicht gern die Kontrolle abgebe, vertraut man dem Auto, dem Computer und den Sensoren mehr oder weniger sein Leben an.

Außerdem ist es ein-fach unnatürlich, auf dem Fahrersitz zu sit-zen und nicht zu steu-ern. Das löst eine Blockade im Kopf aus, die man erstmal kurz überwinden muss.

Also habe ich es gemacht. Ich habe die zwei Knöpfe am Lenkrad gleichzeitig gedrückt und nach einem kurzen Signalton hat Jack übernommen.

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Die ersten Minuten ist das echt aufregend! Alles, was ich in der Fahrschule gelernt habe, galt nicht mehr. Ich hatte die ganze Zeit das Bedürfnis, einzugreifen, konnte meinen Blick nicht von der Straße abwenden. Als dann auch noch direkt vor mir ein anderer Wagen auf meine Spur gewechselt ist, musste ich mich regelrecht dazu zwingen, nicht auf die Bremse zu treten. Das hat Jack für mich übernommen. Als er dann auch noch selbst zum Überholen angesetzt hat, hatte ich die ganze Zeit den Verkehr im Rückspiegel im Blick, denn es war viel los auf der Autobahn. Jack hat das echt gut gemacht und so habe ich ihm immer mehr vertraut. Ich habe mich dann echt dazu gezwungen, das Auto einfach mal machen zu lassen und die Fahrt zu genießen.

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Mich hat dann aber doch überrascht, wie schnell ich es als selbstverständlich hingenommen habe, dass ich von einem Auto, von einem Computer gefahren werde. Nach einer kurzen Baustelle, an der in selbst das Steuer wieder übernommen habe, konnte ich es kaum abwarten, wieder die beiden Knöpfe zu drücken und Jack das Steuer zu überlassen. Diesmal konnte ich den Moment der Übergabe richtig genießen. Man spürt ihn gar nicht, da Jack einfach so weiterfährt, wie bisher. Kein abruptes Bremsen oder Beschleu-nigen, der Übergang ist ganz smooth. Das Lenkrad wird eingefahren, sodass man mehr Platz hat. Ich habe mich minutenlang umgedreht und mit Philipp auf der Rückbank gesprochen, aus dem Fenster geschaut, andere Autofahrer geschockt, indem ich beide Hände aus dem Fenster gehalten habe und einfach nur darüber nachgedacht, was ich mit meiner neu gewonnen Freiheit anstellen soll.


Piloted Driving with Audi

Have you seen I, Robot, the movie with Will Smith? I guess you remember the awesome car he was driving, an Audi RSQ. Super futuristic, with bowls instead of wheels – and self-driving.

Since the day I saw that movie I was wondering about how it feels to sit in a self-driving car. I think it’s fortune that it was Audi who asked us to test their piloted driving car.

Audi’s piloted driving car is called Jack. It’s an Audi A7 in the third level of automated driving which means that it can drive completely on its own but still has a steering wheel and pedals so the driver can take the control whenever he wants.

The first minutes I was driving but then Jack told me that he can take the control. I must say it’s quite strange to not drive when you are sitting on the driver’s seat. Everything you learned in driving school is obsolete. There is no more need to look out of the window, to watch out for other cars and to have the hands on the steering wheel. Giving your life in the hands of a car, a computer and sensors is so unusual. There is a block in your mind that you have to overcome.

I did it. I pressed the two buttons and Jack took over control.

The first minutes I was quite excited and could not relax. I wanted to get sure that Jack really does a good job. But I’m really surprised about how fast I really trusted in Jack. I laid back, relaxed, talked to Philipp who was sitting in the back and shocked the other drivers by showing them my two hands!

Jack is a really smooth driver. There is no sudden breaking or acceleration. He overtakes vehicles and allows others to merge.

I was really surprised how good piloted driving is today, I really got the feeling that I can trust in the car and the AI. I did not think about the trip but about myself and my fellow passengers. That was my I-Robot-moment! I really want this to be the future of driving!

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