Den Haag Travel Guide mit Hotel Indigo The Hague

13/06/2018

Den Haag hatten wir als Urlaubsziel eigentlich gar nicht auf dem Schirm und ich bin mir sicher, da geht es vielen so, schließlich stehlen Amsterdam und Rotterdam ihr die ganze Aufmerksamkeit. Warum wir darüber sogar froh waren und was Den Haag zu bieten hat, zeigen wir euch in unserem Den Haag Travel Guide.

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Den Haag Travel Guide

Hotel Indigo The Hague – Palace Noordeinde

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Den Haag ist zwar nicht die Hauptstadt der Niederlande, trotzdem ist sie das politische Zentrum. Hier hat der niederländische König seine Residenz und auch die beiden Kammern des Parlaments sowie die Regierung sitzen in Den Haag. Da Amsterdam und Rotterdam nicht weit entfernt sind und es dort den Großteil der Touristen hinzieht, findet man in Den Haag nicht die großen Touristenmassen und hat sogar am Wochenende manche Straßen in der Innenstadt ganz für sich allein.

Als erstes Gebäude Den Haags gilt der rund 800 Jahre alte Rittersaal, der von außen aber eigentlich eher an ein sakrales Bauwerk erinnert. Hier steht der Thron des Königs und hier verliest er einmal im Jahr seine Thronrede.

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Um den Rittersaal herum entstand über die Jahrhunderte der Binnenhof. Dieser ist in alle Richtungen von Gebäuden umgeben, die die beiden Kammern des Parlaments und die Regierung beherbergen. Im Binnenhof spielt sich also fast das ganze politische Leben der Niederlande ab. Aber auch architektonisch macht es einiges her. Die roten Backsteine an den Wänden und auf dem Boden, die Kulisse mit dem großen Gewässer vor den Gebäuden und nicht zuletzt weil der Binnenhof frei zugängig ist, sollte er bei jedem Besuch auf der Liste stehen. Hier ist uns zum ersten Mal bewusst geworden, wie wenig Touristen in Den Haag waren. Denn wir sind uns sicher, dass dieser Platz in jeder anderen Stadt überfüllt von Menschenmassen wäre.

Um den Rittersaal herum entstand über die Jahrhunderte der Binnenhof. Dieser ist in alle Richtungen von Gebäuden umgeben, die die beiden Kammern des Parlaments und die Regierung beherbergen. Im Binnenhof spielt sich also fast das ganze politische Leben der Niederlande ab. Aber auch architektonisch macht es einiges her. Die roten Backsteine an den Wänden und auf dem Boden, die Kulisse mit dem großen Gewässer vor den Gebäuden und nicht zuletzt weil der Binnenhof frei zugängig ist, sollte er bei jedem Besuch auf der Liste stehen. Hier ist uns zum ersten Mal bewusst geworden, wie wenig Touristen in Den Haag waren. Denn wir sind uns sicher, dass dieser Platz in jeder anderen Stadt überfüllt von Menschenmassen wäre.

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Verlässt man den Binnenhof durch das südwestliche Tor, gelangt man in die Altstadt. Hier sind Autos größtenteils verboten. Man findet viele Cafés und Restaurants und jede Modekette, die man auch in allen anderen größeren europäischen Städten findet. Trotzdem hat es uns auch hier sehr gut gefallen, denn die Häuser sind fast alle sehr alt und ergeben so ein sehr schönes Stadtbild.

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Übernachtet haben wir im neu eröffneten Hotel Indigo The Hague – Palace Noordeinde. Als Teil der Boutiquehotelmarke von der InterContinental Hotels Group wurde auch hier großen Wert auf außergewöhnliches Design verbunden mit regionaler Authentizität gelegt.

Hotel Indigo The Hague

Palace Noordeinde

Das Hotel befindet sich sehr zentral – gegenüber vom Königspalast – in einem alten Bankgebäude, in dem auch mal die niederländische Zentralbank war. Die Geschichte des Gebäudes wurde in der spek-takulären Inneneinrichtung auf-gegriffen. Der Marmor auf dem Boden und an den Wänden zeugt direkt von der prestige-trächtigen Vergangenheit der Bank.

Das Hotel befindet sich sehr zentral – gegenüber vom Königspalast – in einem alten Bankgebäude, in dem auch mal die niederländische Zentralbank war. Die Geschichte des Gebäudes wurde in der spektakulären Inneneinrichtung aufgegriffen. Der Marmor auf dem Boden und an den Wänden zeugt direkt von der prestigeträchtigen Vergangenheit der Bank. Beeindruckend sind die großen Fenster im Treppenaufgang. Im der hoteleigenen Brasserie Stocks And Bonds mit regionaler Küche wurden die alten Tresortüren einfach an den Wänden gelassen und als Design-Element weitergenutzt.

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Beeindruckend sind die großen Fenster im Treppenaufgang. Im der hoteleigenen Brasserie Stocks And Bonds mit regionaler Küche wurden die alten Tresortüren einfach an den Wänden gelassen und als Design-Element weitergenutzt.

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Unser Zimmer war – wie meist bei Boutiquehotels mitten in der Stadt – zwar nicht sehr groß, dafür aber sehr geschmackvoll und hochwertig eingerichtet. Hinter dem Bett sind Eichen-vertäfelungen so wie sie damals wohl die Arbeitszimmer der Bankangestellten geschmückt haben. Neben dem Bad aus Marmor war aber der große Tresor ganz klar das Highlight. In ihm sind Kaffeemaschine, Minibar und Safe.

Unser Zimmer war – wie meist bei Boutiquehotels mitten in der Stadt – zwar nicht sehr groß, dafür aber sehr geschmackvoll und hochwertig eingerichtet. Hinter dem Bett sind Eichenvertäfelungen so wie sie damals wohl die Arbeitszimmer der Bankangestellten geschmückt haben. Neben dem Bad aus Marmor war aber der große Tresor ganz klar das Highlight. In ihm sind Kaffeemaschine, Minibar und Safe.

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Wer nicht in diesem Hotel übernachtet, sollte aber trotzdem vorbeischauen, denn dort gibt es eine Bar, die wir so noch nirgends gesehen haben. Die Gold Bar befindet sich zum Teil im alten Geldspeicher der Bank. Die riesige, alte Tresortür mit den Schließbolzen zu sehen erinnert an alte Heist-Movies aus den 50ern. Man kann sich richtig vorstellen wie dort mal das Geld oder Gold gestapelt wurde. Passend dazu sind auch die Möbel wie aus vergangenen Zeiten: wuchtige, braune Ledersofas, Samtsessel und ein Tresen im Stil der 50er Jahre.

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In den Straßen um das Hotel sind viele entspannte Cafés und Restaurants. Sehr schön fanden wir das indonesische Restaurant Garuda mit seinen vielen grünen Pflanzen und das Bookstore Café. Hier kann man in sehr gemütlicher Atmosphäre stundenlang sitzenbleiben und Bücher lesen oder auch kaufen.

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Wer weniger liest, sondern eher sport-lich ist, der geht ein paar Meter weiter, denn in Lola Bikes & Coffee könnt ihr nach dem Kaffee gleich ein Fahrrad leihen und durch die Stadt radeln.

Wer weniger liest, sondern eher sportlich ist, der geht ein paar Meter weiter, denn in Lola Bikes & Coffee könnt ihr nach dem Kaffee gleich ein Fahrrad leihen und durch die Stadt radeln.

Am besten gleich bis zum Strand, denn Den Haag hat einen mehrere Kilometer langen, sehr schönen, feinen Sandstrand. Im Stadtteil Scheveningen befindet sich das größte Seebad der Niederlande mit einem großen Pier wie man ihn aus amerikanischen Filmen kennt.

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Weil dort jedoch wirklich viele Menschen sind, war-en wir ein bisschen wei-ter südlich am Zuider-strand. Hier ist die Pro-menade nicht mit Wohn-häusern, Hotels oder SeaLifes zugebaut, son-dern sehr naturbelassen mit Dünen und viel Grün.

Weil dort jedoch wirklich viele Menschen sind, waren wir ein bisschen weiter südlich am Zuiderstrand. Hier ist die Promenade nicht mit Wohnhäusern, Hotels oder SeaLifes zugebaut, sondern sehr naturbelassen mit Dünen und viel Grün.

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Zurück zum Binnenhof – Verlässt man ihn durch das nordöstliche Tor, steht man direkt vor dem Mauritshuis. In diesem Museum befinden sich ein paar der bekanntesten niederländischen Gemälde, wie „Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“ von Jan Vermeer oder das ein oder andere Bild von Rembrandt oder Rubens.
Wir sind aber auf dem Platz vor dem Mauritshuis hängengeblieben, denn dort findet immer am ersten Wochenende des Monats ein Flohmarkt mit sehr schöner Lifemusik statt. Wir haben dort ein 60 Jahre altes Werbeplakat für eine Leica Kamera gefunden!

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Wir sind wirklich froh, dass wir die Gelegenheit hatten, Den Haag kennenzulernen. Diese entspannte Stadt mit ihrer schönen, typisch niederländischen Architektur ist ideal, um sich ein paar Tage zu erholen und gleichzeitig etwas zu erleben.

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The Hague Travel Guide

The Hague wasn’t on our bucket list and I’m sure it’s not on yours because, after all, Amsterdam and Rotterdam steal all its attention. Why we were even happy and what The Hague has to offer, we show you in our The Hague Travel Guide.

Although The Hague is not the capital of the Netherlands, it is nevertheless the political center. Here, the Dutch king has his residence and also the two chambers of parliament and the government are located in The Hague. Since Amsterdam and Rotterdam are not far away and attract the majority of tourists there, you won’t find the big tourist crowds in The Hague and even on weekends there aren’t many people in the city center.

The Hague’s first building is the 800-year-old Ridderzaal (Hall of Knights) which actually looks more like a sacred building from the outside. Here is the throne of the king and here he reads his throne speach once a year. Over the centuries, the Binnenhof (inner court) was built around the Knights‘ Hall. This is surrounded in all directions by buildings that house the two chambers of parliament and the government. In the Binnenhof almost the whole political life of the Netherlands takes place. But it also makes a lot of architectural sense. With the red bricks on the walls and on the floor, the backdrop of the large waters in front of the buildings and last but not least because the Binnenhof is accessible free of charge, it should be on on the list at every visit. This was the first time we realized how few tourists were in The Hague, because we are sure that this place would be overcrowded in any other city.

If you leave the Binnenhof through the northeast gate, you are directly in front of the Mauritshuis. In this museum there are some of the most famous Dutch paintings, such as „The Girl with a Pearl Earring“ by Jan Vermeer or the one or the other paintings by Rembrandt or Rubens.
But we got stuck on the square in front of the Mauritshuis, because there a flea market with very beautiful live music always takes place on the first weekend of the month. We found a 60 year old advertising poster for a Leica camera there!

If you walk a bit further in this direction, you come to the skyscrapers which are directly behind the central station (The Hague Centraal). Of course, as a political capital many companies and service providers are represented here, and of course they need impressive skyscrapers.

We stayed at the newly opened Hotel Indigo The Hague – Palace Noordeinde. As part of the boutique hotel brand of the InterContinental Hotels Group, great emphasis has been placed on exceptional design combined with regional authenticity.

The hotel is very centrally located – opposite the Royal Palace – in an old bank building, in which the Dutch central bank once was. The history of the building has been taken up in the spectacular interior design. The marble on the floor and on the walls bears witness to the bank’s prestigious past. Impressive are the large windows in the staircase. In the hotel’s own Brasserie Stocks And Bonds with regional cuisine the old vault doors were simply left on the walls and used as a design element.

Our room was – as usually boutique hotels in the middle of the city are – not very large, but very tastefully decorated and of high quality. There are oak paneling behind the bed, as they used to decorate the offices of bank employees. In addition to the marble bathroom but the big vault was clearly the highlight. In it there are a coffee maker, a mini bar and a safe.

If you do not stay in this hotel, you should drop in, because there is a bar we have never seen before. The Gold Bar is located in part in the old money storage of the bank. Seeing the huge, old safe door with the locking bolts reminds of old Heist movies from the 50s. It’s easy to imagine how money or gold was stacked there once. Fittingly, there is also the furniture from the past: massive, brown leather sofas, velvet armchairs and a counter in the style of the 50s.

In the streets around the hotel there are many relaxed cafes and restaurants. We really liked the Indonesian restaurant Garuda with its many green plants and the Bookstore Café. Here you can sit in a very cozy atmosphere for hours and read books or buy them.

For those who do not read a lot but are rather sporty, walk a few meters, because in Lola Bikes & Coffee you can rent a bike and ride through the city after having enjoyed your coffee.

At the best directly to the beach, because The Hague has a several kilometers long, very beautiful, fine sandy beach. In the Scheveningen district there is the largest seaside resort in the Netherlands with a large pier as known from American films.

There were really many people so we went a bit further south to the Zuiderstrand. Here, the promenade is not built up with residential buildings, hotels or SeaLifes, but very natural with dunes and greenery.

In freundlicher Zusammenarbeit
mit InterContinental Hotels Group

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