Heated Razor – so heißt der neueste Rasierer von Gillette. Er ist der erste Nassrasierer, der mit Wärme arbeitet und so das Gefühl eines Barbier-Besuchs ins eigene Badezimmer bringen soll. Der Heated Razor ist das erste Produkt von GilletteLabs, einer neuen Marke von Gillette, die auf Innovation und ein vollkommen neues Rasurerlebnis setzt. Er wurde am Innovationsstandort im hessischen Kronberg entwickelt.

Wir hatten die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Produktentwicklung zu schauen und Interviews mit den „Köpfen“ des Heated Razor zu führen. Mit Chef-Designer Oliver Grabes haben wir über die Rolle des Designs bei der Entwicklung des neuen Rasierers gesprochen und erfahren, dass es dabei nicht nur um das Aussehen des Heated Razors ging, sondern auch um das Erlebnis. (Hier geht es direkt zum Interview mit Oliver Grabes)

Wir beginnen aber mit Gregor Meissner, dem Leiter der Forschung & Entwicklung beim Heated Razor.

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Besuch im Gillette Labs Innovationsstandort Kronberg

Gillette Heated Razor

The Lins: GilletteLabs ist eine neue Marke von Gillette, die auf Innovation und ein vollkommen neues Rasurerlebnis setzt. Warum wurde ausgerechnet der Heated Razor als erstes Produkt ausgewählt?

Gregor Meissner: Der Konsument hat schon über Jahre hinweg ein Kompensationsverhalten und das ist ganz simpel – ich war selbst einer davon: Man nimmt einen Nassrasierer und hält ihn nach jedem zweiten oder dritten Zug unter heißes, laufendes Wasser. Dieses Gefühl von Wärme, die der Rasierer dann hat, wenn er auf die Haut kommt, ist einfach sehr angenehm und komfortabel. Wenn man sich überlegt, wie viele Energie-Ressourcen dabei einfach so in den Abfluss hinuntergespült werden – zumal der Wärmeeffekt ja nur ganz kurz anhält – war es fast ein No-Brainer zu sagen: „Konsumenten mögen es, wir Entwickler mögen es, vielleicht wird das einfach unser neues Produkt.“ Und so kamen wir auf die Idee zu sagen, dass Wärme vielleicht ein ganz guter Startpunkt ist, um ein neues Produkt auf den Markt zu bringen.

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Man hatte also die Idee und ist an die Entwicklung gegangen. Was waren dabei die größten Herausforderungen?

Meissner: Wir mussten den Klingenkopf ganz neu entwickeln, sodass die Wärme aus dem Handstück – wo sie generiert wird – über den Klingenkopf direkt an die Haut gelangt. Das ist ein Durchbruch, den gab es bisher nicht. Dazu mussten wir ein Heizelement entwickeln, das klein genug und gleichzeitig stark genug ist, die Wärme auf einer kleinen Fläche – nämlich dem Wärme-Streifen, der nur 3mm tief ist – auf die Haut zu übertragen. Das ist gar nicht so einfach. Und was viele Leute oft vergessen: Das ganze muss über eine lange Zeit halten, denn das Ziel ist, dass das Produkt im Badezimmer fünf Jahre lang volle Funktionsfähigkeit hat. Außerdem müssen die Geometrie und Ergonomie des Handgriffs so sein, dass ein Kunde, wenn er das Produkt in die Hand nimmt, sofort sagt: „Cool, das fühlt sich an wie ein Gillette Rasierer!“

Sorgt die Wärme auf der Haut nur für ein besonderes Gefühl oder macht sie die Rasur auch besser?

Meissner: Es macht die Rasur auch gründlicher. Wir sehen eine Veränderung des Verhaltens des Konsumenten während der Rasur. Der Rasierer wird langsamer und damit auch bewusster über die Haut bewegt, weil die Wärme angenehm ist. Dadurch werden die Barthaare gründlicher abgeschnitten und es wird weniger Druck ausgeübt. Mit den zwei Temperaturstufen 43° und 50°C kann jeder individuell entscheiden wie viel Wärme für angenehmes und luxuriöses Erlebnis gewünscht ist.

Im Online Store von Gillette findet man Rasierer für 5€, 10€, 15€ und daneben den neuen Heated Razor für 199€. Wie kommt dieser Preis zustande?

Meissner: Hochwertige Materialien, langlebige Materialien. Allein die Materialien, die sich im Gehäuse befinden, haben einen so hohen Wert. Wir haben sie gewählt, um unseren Anspruch an die Qualität zu erfüllen. Wir haben eine Litium-Ionen-Zelle, Elektronik, Mikro-Elektronik, unsere fortschrittliche Fünf-Klingen- & sogenannte Flexdisc-Technologie, welche das perfekte Anpassen des Klingelknopfs an die Gesichtskonturen möglich macht – das hat eben alles seinen Preis. Es steckt zudem sehr viel Forschung- und Entwicklungsarbeit im Heated Razor.

Für wen lohnt sich der Wechsel?

Meissner: Für jeden Mann, der gerne etwas Neues in seiner Rasur erleben möchte, der nach einem außergewöhnlichen Rasurerlebnis sucht, das es so bisher noch nicht gab. Ich kann versprechen – so ging es mir, als ich den Heated Razor während der Forschung und Entwicklung getestet habe und ihn noch nicht auf Reisen mitnehmen durfte – dass ich Entzugserscheinungen hatte, als ich mich mit einem herkömmlichen Gerät rasieren musste. Wenn man sich daran gewöhnt hat, will man ihn nicht mehr hergeben.

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Der Heated Razor ist in nur drei Jahren Entwicklungszeit entstanden, was für ein Produkt, das es so noch nicht gabt, durchaus sportlich ist. Dies war möglich, weil am Standort Kronberg die Wege für die beteiligten Teams kurz waren. Dadurch hat viel persönlicher, direkter Austausch stattgefunden und so konnte zum Teil parallel zueinander entwickelt werden. Wie genau das beim Design-Team aussah, haben wir Chef-Designer Oliver Grabes gefragt.

The Lins: Welche Rolle spielt das Design beim ersten Produkt der neuen GilletteLabs Linie?

Oliver Grabes: Natürlich kann man sich vorstellen, dass wir dem Design sehr viel Aufmerksamkeit gegeben haben. Es gibt ja Projekte, bei denen man ein vorhandenes Produkt und die Technik einfach überholt, aber es am Ende im Prinzip dasselbe oder ein ähnliches Produkt ist. Das war beim Heated Razor ganz anders. So ein Produkt gab es von uns noch nie und gab es auch nicht auf dem Markt. Der erste Nassrasierer mit Elektronik und Technik, mit einer aufladbaren Batterie und Ladestation, das war für uns natürlich spannend. Hochwertige Materialität wie beispielsweise der schlanke Griff aus hochwertigem Aluminum-Zink und eine anmutende Form waren ein wichtiges Thema beim Designprozess. Wenn es kein Vorbild gibt für diesen Bereich, müssen wir einen Archetyp definieren. Das ist immer eine ganz tolle Aufgabe als Designer, weil man dann etwas machen kann, das Aufmerksamkeit bekommt.

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Wie genau ist da die Reihenfolge? Das Entwicklungsteam will einen Rasierer mit eingebauter Wärmefunktion entwickeln, gibt Ihnen ein Fact-Sheet und Sie müssen das dann irgendwie umsetzen?

Grabes: Ja, auch. Aber es passiert meist noch vieles dazwischen. Viele Ideen oder Unterideen passieren aus dem Design heraus. Beim Heated Razor war es so, dass die Idee von einem Rasierer mit Wärmefunktion schon lange existierte. Aber es gab eben lange nicht die Technik, um dies möglich zu machen. Vor etwa drei Jahren wurde von Technikseite klar, dass es jetzt geht, dass es klein genug, leistungsfähig genug und auch bezahlbar ist, also wollten wir die Idee umsetzen. Und dann kommen die Designer und übernehmen die Design-Seite in einem multi-funktionalen Team. Bei vielen Punkten, wie beim Induktionsladen, ist die Technik schon vorhanden.

Da haben wir den Vorteil, dass die Spezialisten von Oral B hier vor Ort sind und beim Kaffeetrinken oder auf dem Gang sagen: „Nehmt doch die und die Technik, so und so groß, nehmt doch den Magneten etc.“ Die Art und Weise wie die Ladestation vom Heated Razor konstruiert ist, die fast schwebende Position des Rasierers in der Ladestation, ist übrigens neu, das gibt es von den Zahnbürsten nicht. Und so kamen verschiedene Ideen zusammen.

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Das heißt, die Art und Weise, wie der Rasierer geladen wird – also per Induktion – kam von euch, vom Design Team?

Grabes: Ja. Das hätte man ja auch einfacher machen können – dann wäre es aber kein Erlebnis gewesen. Wir fanden zum Beispiel den Magneten sehr wichtig, also dass der Rasierer auf der Station quasi „frei“ steht und das Licht angeht, wenn man ihn aufsetzt. Man hätte es auch einfach auf einen Pin setzen können. Aber das ist ja genau das tolle, es sieht gut aus und es ist ein besonderes aber extrem einfaches Erlebnis im Umgang. Ich muss mir z.B. keine Gedanken machen, ob das Gerät Strom hat oder aufgeladen wird – weil mir durch das weiße Licht an der Ladestation und dem Rasierer angezeigt wird, dass es geladen wird, wenn ich es abstelle.

Im Grunde genommen designt ihr nicht nur die Optik des Rasierers, sondern auch das Erlebnis.

Grabes: Genau. Das ist heute ganz wichtig. Optik ist natürlich immer wichtig, klar, denn wenn ich heute ein Produkt irgendwo wahrnehme, dann ist das wahrscheinlich über Social Media oder Fernsehwerbung. Das ist aber nur ein Teil. Insgesamt sind es drei Stufen: der erste Eindruck, ist das ein Wow Effekt? Nach dem Auspacken, bin ich da enttäuscht? Und finde ich es nach längerer Benutzung immer noch gut oder denke ich „Sah gut aus, aber ich bin drauf hereingefallen.“ Wir möchten natürlich, dass diese drei Stufen immer positiv sind. Wir möchten, dass es immer etwas gibt, das einen begeistert oder einem gefällt.

Ist das Design Team zufrieden?

Grabes: Auf jeden Fall, wir sind sehr glücklich mit dem Produkt. Kompromisse gibt es natürlich immer im Designprozess. Wir hätten den Griff gerne noch kleiner gehabt, aber es steckt einfach sehr viel Technik und der Akku im Rasierer. Am Ende konnten wir dadurch sehr hochwertige Materialien und bessere Technik verwenden. Der Kompromiss mit den Technikern war also ein positiver. Ziel war es, einen sehr guten Rasierer zu entwickeln– den besten, den es gibt – sowohl von der Rasur-Performance und der Wärme-Funktion. Wir haben ein Metallgehäuse, einen Zinkguss-Rahmen. Wir haben hochwertige Gummi-Teile. Wir haben sehr ansprechende und passende Licht-Effekte. Das Laden wird dadurch schön thematisiert. Man sieht, dass Rasierer und Ladestation miteinander interagieren. Da sind wir sehr stolz darauf, dass es funktioniert hat, das alles zusammenzubringen. Es soll ja einfach in der Benutzung, aber trotzdem ein Erlebnis sein. Das haben wir mit dem Licht gut hinbekommen.

Wenn man einen Rasierer designt, dann hat man ja sehr viele Vorgaben. Man weiß, wie ein Rasierer auszusehen hat und dann gibt es noch die spezielle Gillette Sprache. Inwieweit orientiert man sich da an Trends?

Grabes: Das ist das tolle am Design. Wir gehen durch die Welt und sammeln sehr viele Eindrücke. Abhängig vom Projekt, an dem man arbeitet, sind die eigenen Antennen und Sensoren besonders sensibel, um zu schauen, was passt jetzt und was kann man da hineinbringen. Da gibt es ganz viel, das sich gegenseitig beeinflusst. Wichtig war uns, dass wir eine Gillette Sprache nehmen, die modern ist aber nicht trendig in dem Sinn, dass sie in einem Jahr schon wieder alt ist. Das muss etwas sein, das in 4-5 Jahren immer noch gut aussieht und passend ist. Modern ja, modisch nein. Der Heated Razor ist ein Investment, er ist ein Premium Produkt. Wenn das nach ganz kurzer Zeit schon nicht mehr aktuell aussieht, dann fühle ich mich nicht gut damit. Das ist unsere Design-Richtung und das finden wir auch gut im Sinne der Nachhaltigkeit. Ziel war es, dass das Design so lange visuell aktuell ist, wie auch die Technik hält. Das ist für uns ein wichtiger Anspruch, der gar nicht so einfach ist, denn es soll ja schon modern aussehen. Wir versuchen stets herauszufinden, wo Designtrends in den nächsten Jahren hingehen.

Das Starterkit inklusive Rasierer & Ladestation ist seit August 2019 exklusiv im neuen Gillette Online Shop (hier) verfügbar!



Gillette Heated Razor

Heated Razor – that’s the name of Gillette’s latest razor. It is the first cartridge razor which works with warmth and brings the feeling of a barber shop into your own bathroom. The Heated Razor is the first product from GilletteLabs, a new Gillette brand that focuses on innovation and a whole new razor experience. It was developed at the innovation center in Kronberg, Germany.

We had the opportunity to take a look behind the scenes of product development and conduct interviews with the “heads” of the Heated Razor. With chief designer Oliver Grabes, we talked about the role of design in the development of the new razor and learned that it was not just about the appearance of the heated razor, but also about the experience.

But we start with Gregor Meissner, Head of Research & Development at Heated Razor.


The Lins: GilletteLabs is a new brand from Gillette that focuses on innovation and a completely new shaving experience. Why was the Heated Razor chosen as the first product?
Gregor Meissner: The consumer has been compensating for years – I was one of them: They take the razor and hold it under hot, running water. This feeling of warmth that the razor has when it hits the skin is simply very pleasant and comfortable. If you think about how many energy resources are simply flushed down the drain – especially since the heat effect only lasts for a very short time – it was almost a no-brainer to say: “Consumers like it, the developers like it, maybe that’s our new product. “So we came up with the idea to say that heat might be a good feature to start launching a new product.

So you had the idea and started the development. What were the biggest challenges?
Meissner: We had to redevelop the cartridge so that the heat from the handle – where it is generated – reaches the skin directly through the cartridge. This is a breakthrough that did not exist before. To do this, we had to design a heating element that was small enough and strong enough to transfer the heat to the skin via a small area – the heat strip, which is only 3mm strong. This is not easy. And what many people forget: The razor has to last for a long time, because the goal is that the product has full functionality in the bathroom for five years. The geometry and ergonomics of the handle have to be recognized by the consumer as “Gillette”.

Does the warmth on your skin just make a pleasant feel or does it improve the shaving?
Meissner: It also makes the shaving more thorough. We see a change in the behavior of the consumer during the shaving. They move the razor slower and therefore more consciously over the skin, because the heat is pleasant. As a result, the whiskers are cut more thoroughly and less pressure is applied. With the two temperature settings 43° and 50°C, everyone can decide individually how much heat he desires for a pleasant and luxurious experience.

In the Gillette online shop you can find razors for 5€, 10€, 15€ and then there is the new Heated Razor for 199€. What is the reason for this prize?
Meissner: High quality materials, durable materials. Just the materials inside the razor have such a high value. We chose them to fulfill our quality standards. We have a lithium-ion battery, electronics, micro-electronics, our advanced five-blade & so-called Flexdisc technology, which makes the cartridge match perfectly to the facial contours – all that has it’s price. And there is also a lot of research and development work in the Heated Razor.

So who should change to the Heated Razor?
Meissner: Every man who would like to experience something new in his shaving, who is looking for an extraordinary shaving experience that did not exist before. I can promise – that’s how I felt when I tested the Heated Razor during research and development and was not yet allowed to travel with it – that I had withdrawal symptoms when I had to shave myself with a conventional device. If you get used to it, you do not want to give it away anymore.

The Heated Razor was created in just three years of development, which is quite sporty for a product that did not exist before. This was possible because at the location Kronberg all participating teams work together very close. A lot of personal, direct exchange took place and so they could develop simultaneously to each other.
We asked chief designer Oliver Grabes about the working process of the design team.


The Lins: What’s the significance of the design in the first product of the new GilletteLabs line?
Oliver Grabes: You can imagine that we have given a lot of attention to the design. There are projects in which you simply overhaul an existing product and the technology, but in the end it is basically the same or a similar product. That was quite different with the Heated Razor. We have never had such a product and you don’t find anything similar on the market. The first cartridge razor with electronics and technology, with a rechargeable battery and a charging station, that was of course exciting for us. High-quality material such as the slim handle made of high-quality aluminum-zinc and a graceful shape were an important topic in the design process. If there is no prototype on the market, we need to define an archetype. That’s always a great job as a designer, because then you can do something that gets attention.

How exactly is the procedure? The development team wants to develop a razor with built-in heat function, gives you a fact sheet and then you have to implement that somehow?
Grabes: Yes, but many things happen in between. Many ideas or sub-ideas happen out of the design. With the Heated Razor it was like this, that the idea of a razor with heat function had existed for a long time. But for a long time there was no technology to make this possible. Now the technology is small enough, powerful enough and affordable, so we wanted to implement the idea. And then the designers come and take over the design side in a multi-functional team. In many points, such as inductive charging, the technology already exists. We have the advantage that the specialists of Oral B are here in Kronberg, too, and while drinking coffee or in the corridor they said: “Take the technology, make it this size, take the magnet, etc.” The way the charging station of the Heated Razor is constructed, the almost floating position of the razor in the charging station, is new. That does not exist in the toothbrushes. And that’s how different ideas came together.

So the way the razor is charged – by induction – came from you, the design team?
Grabes: Yes. We could have made it much easier – but then it would not have been an experience. For example, we thought the magnet is very important, so that the razor on the station is standing “free” and the light comes on when you put it on the station. We could have just put it on a pin. But that’s exactly the great thing: It looks good and it’s a special but extremely easy experience in usage. I do not have to worry about whether the device has power or is charging – because the white light on the charging station and the razor indicates that it is charged when I put it there.

So you not just design the look of the razor, but also the experience?
Grabes: Exactly. That is very important today. Optics is always important, of course, because if I see a new product somewhere today, that’s probably via social media or TV advertising. But that is only one part. All in all, there are three stages: the first impression, is there a wow effect? After unpacking: Am I disappointed? And do I still think that it’s good after long time of using it or do I think “It looked good, but I fell for it.” We want these three stages to always be positive. We want that there is always something that excites or pleases you.

Is the design team happy with the result?
Grabes: We are very happy with the product – in any case. Of course there are always compromises in the design process. We would have liked to have the handle even smaller, but there is just a lot of technology and the battery in the razor. In the end, we were able to use very high quality materials and better technology. So the compromise with the technicians was a positive one. The goal was to develop a very good razor – the best on the market – from both the shaving performance and the heat function. We have a metal housing, a cast zinc frame. We have high quality rubber parts. We have very attractive and suitable lighting effects. The charging is beautifully visualized. You can see that the razor and charging station interact with each other. We are very proud that it has worked to bring it all together. It should be easy to use, but still an experience. We managed that well with the light.

You have a lot of requirements when you design a razor. Everyone knows what a razor looks like and then there is the special Gillette language. To what extent did you look at trends?
Grabes: That’s the great thing about design. We walk through the world and collect a lot of impressions. Depending on the project you are working on, your own antennas and sensors are specificly sensitive to see what fits in and what can be put into it. There is a lot that influences each other. It was important to us that we take a Gillette language that is modern but not trendy in the sense that it is already old in a year. It must be something that looks and fits well in 4-5 years. Modern yes, fashionable no. The Heated Razor is an investment, it is a premium product. If it doesn’t look up to date after a very short time, then I’m not feeling well with it. That’s our design direction and we think that’s good in terms of sustainability. The aim was that the design is visually up to date as long as the technology lives. This is an important requirement for us, which is not so easy, because it definitely should look modern. We always try to find out where design trends are going in the next few years.

The starter kit including razor & charging station is exclusively available since August 2019 in the new Gillette Online Shop (HERE)!

Heated Razor – that’s the name of Gillette’s latest razor. It is the first cartridge razor which works with warmth and brings the feeling of a barber shop into your own bathroom. The Heated Razor is the first product from GilletteLabs, a new Gillette brand that focuses on innovation and a whole new razor experience. It was developed at the innovation center in Kronberg, Germany.

We had the opportunity to take a look behind the scenes of product development and conduct interviews with the “heads” of the Heated Razor. With chief designer Oliver Grabes, we talked about the role of design in the development of the new razor and learned that it was not just about the appearance of the heated razor, but also about the experience. (Click here to jump to the interview with Oliver Grabes)

But we start with Gregor Meissner, Head of Research & Development at Heated Razor.


The Lins: GilletteLabs is a new brand from Gillette that focuses on innovation and a completely new shaving experience. Why was the Heated Razor chosen as the first product?
Gregor Meissner: The consumer has been compensating for years – I was one of them: They take the razor and hold it under hot, running water. This feeling of warmth that the razor has when it hits the skin is simply very pleasant and comfortable. If you think about how many energy resources are simply flushed down the drain – especially since the heat effect only lasts for a very short time – it was almost a no-brainer to say: “Consumers like it, the developers like it, maybe that’s our new product. “So we came up with the idea to say that heat might be a good feature to start launching a new product.

So you had the idea and started the development. What were the biggest challenges?
Meissner: We had to redevelop the cartridge so that the heat from the handle – where it is generated – reaches the skin directly through the cartridge. This is a breakthrough that did not exist before. To do this, we had to design a heating element that was small enough and strong enough to transfer the heat to the skin via a small area – the heat strip, which is only 3mm strong. This is not easy. And what many people forget: The razor has to last for a long time, because the goal is that the product has full functionality in the bathroom for five years. The geometry and ergonomics of the handle have to be recognized by the consumer as “Gillette”.

Does the warmth on your skin just make a pleasant feel or does it improve the shaving?
Meissner: It also makes the shaving more thorough. We see a change in the behavior of the consumer during the shaving. They move the razor slower and therefore more consciously over the skin, because the heat is pleasant. As a result, the whiskers are cut more thoroughly and less pressure is applied. With the two temperature settings 43° and 50°C, everyone can decide individually how much heat he desires for a pleasant and luxurious experience.

In the Gillette online shop you can find razors for 5€, 10€, 15€ and then there is the new Heated Razor for 199€. What is the reason for this prize?
Meissner: High quality materials, durable materials. Just the materials inside the razor have such a high value. We chose them to fulfill our quality standards. We have a lithium-ion battery, electronics, micro-electronics, our advanced five-blade & so-called Flexdisc technology, which makes the cartridge match perfectly to the facial contours – all that has it’s price. And there is also a lot of research and development work in the Heated Razor.

So who should change to the Heated Razor?
Meissner: Every man who would like to experience something new in his shaving, who is looking for an extraordinary shaving experience that did not exist before. I can promise – that’s how I felt when I tested the Heated Razor during research and development and was not yet allowed to travel with it – that I had withdrawal symptoms when I had to shave myself with a conventional device. If you get used to it, you do not want to give it away anymore.

The Heated Razor was created in just three years of development, which is quite sporty for a product that did not exist before. This was possible because at the location Kronberg all participating teams work together very close. A lot of personal, direct exchange took place and so they could develop simultaneously to each other.
We asked chief designer Oliver Grabes about the working process of the design team.


The Lins: What’s the significance of the design in the first product of the new GilletteLabs line?
Oliver Grabes: You can imagine that we have given a lot of attention to the design. There are projects in which you simply overhaul an existing product and the technology, but in the end it is basically the same or a similar product. That was quite different with the Heated Razor. We have never had such a product and you don’t find anything similar on the market. The first cartridge razor with electronics and technology, with a rechargeable battery and a charging station, that was of course exciting for us. High-quality material such as the slim handle made of high-quality aluminum-zinc and a graceful shape were an important topic in the design process. If there is no prototype on the market, we need to define an archetype. That’s always a great job as a designer, because then you can do something that gets attention.

How exactly is the procedure? The development team wants to develop a razor with built-in heat function, gives you a fact sheet and then you have to implement that somehow?
Grabes: Yes, but many things happen in between. Many ideas or sub-ideas happen out of the design. With the Heated Razor it was like this, that the idea of a razor with heat function had existed for a long time. But for a long time there was no technology to make this possible. Now the technology is small enough, powerful enough and affordable, so we wanted to implement the idea. And then the designers come and take over the design side in a multi-functional team. In many points, such as inductive charging, the technology already exists. We have the advantage that the specialists of Oral B are here in Kronberg, too, and while drinking coffee or in the corridor they said: “Take the technology, make it this size, take the magnet, etc.” The way the charging station of the Heated Razor is constructed, the almost floating position of the razor in the charging station, is new. That does not exist in the toothbrushes. And that’s how different ideas came together.

So the way the razor is charged – by induction – came from you, the design team?
Grabes: Yes. We could have made it much easier – but then it would not have been an experience. For example, we thought the magnet is very important, so that the razor on the station is standing “free” and the light comes on when you put it on the station. We could have just put it on a pin. But that’s exactly the great thing: It looks good and it’s a special but extremely easy experience in usage. I do not have to worry about whether the device has power or is charging – because the white light on the charging station and the razor indicates that it is charged when I put it there.

So you not just design the look of the razor, but also the experience?
Grabes: Exactly. That is very important today. Optics is always important, of course, because if I see a new product somewhere today, that’s probably via social media or TV advertising. But that is only one part. All in all, there are three stages: the first impression, is there a wow effect? After unpacking: Am I disappointed? And do I still think that it’s good after long time of using it or do I think “It looked good, but I fell for it.” We want these three stages to always be positive. We want that there is always something that excites or pleases you.

Is the design team happy with the result?
Grabes: We are very happy with the product – in any case. Of course there are always compromises in the design process. We would have liked to have the handle even smaller, but there is just a lot of technology and the battery in the razor. In the end, we were able to use very high quality materials and better technology. So the compromise with the technicians was a positive one. The goal was to develop a very good razor – the best on the market – from both the shaving performance and the heat function. We have a metal housing, a cast zinc frame. We have high quality rubber parts. We have very attractive and suitable lighting effects. The charging is beautifully visualized. You can see that the razor and charging station interact with each other. We are very proud that it has worked to bring it all together. It should be easy to use, but still an experience. We managed that well with the light.

You have a lot of requirements when you design a razor. Everyone knows what a razor looks like and then there is the special Gillette language. To what extent did you look at trends?
Grabes: That’s the great thing about design. We walk through the world and collect a lot of impressions. Depending on the project you are working on, your own antennas and sensors are specificly sensitive to see what fits in and what can be put into it. There is a lot that influences each other. It was important to us that we take a Gillette language that is modern but not trendy in the sense that it is already old in a year. It must be something that looks and fits well in 4-5 years. Modern yes, fashionable no. The Heated Razor is an investment, it is a premium product. If it doesn’t look up to date after a very short time, then I’m not feeling well with it. That’s our design direction and we think that’s good in terms of sustainability. The aim was that the design is visually up to date as long as the technology lives. This is an important requirement for us, which is not so easy, because it definitely should look modern. We always try to find out where design trends are going in the next few years.

The starter kit including razor & charging station is exclusively available since August 2019 in the new Gillette Online Shop (HERE)!

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