Kurztrip zum Pragser Wildsee

15/06/2017

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Kurztrip zum Pragser Wildsee

Eileen und Anja von Stylejunction sind, so wie auch Philipp und ich, ein Blogger-Duo. Kennengelernt habe ich die beiden vor einigen Jahren mal auf einem Münchner Event. Eigentlich wollte ich nur ihren Hund Karl begrüßen, da ich zu diesem Zeitpunkt auch erst kürzlich Hundevater geworden bin. Wir hatten sofort ein Gesprächsthema – Hundeeltern verstehen sich eben.

Immer wieder sprachen wir davon, mal gemeinsam wegzufahren, um ein paar schöne Tage zu verbringen, aber wir ihr ja wisst, sind wir alle beruflich sehr eingespannt und ständig unterwegs – es war gar nicht so einfach einen Termin zu finden und irgendwie war die Planung mühselig. Letztlich war es dann PayPal, die uns dazu ermutigten, einfach aufzubrechen. Ganz spontan – ohne große Planung.

Philipp hat also mehr oder weniger auf eigene Faust ein Hotel für uns gebucht und ein paar Tage später saßen wir um 4:30 Uhr morgens im Auto und schrien „ROADTRIP!!“ Ziel war der Pragser Wildsee in Südtirol. Da das Ganze wirklich recht spontan war und wir nicht groß nachgedacht hatten, haben wir uns unbewusst das Pfingstwochenende rausgesucht. Nicht unbedingt die beste Zeit, um Richtung Italien zu fahren. Aus diesem Grund fuhren wir nur Landstraßen und ersparten uns glücklicherweise lange Stauzeiten am Brenner. Von München bis nach Prags – nicht zu verwechseln mit Prag!! – fuhren wir entspannte 6 Stunden und so kamen wir gegen Mittag am See an.

Nach einem kurzen Spaziergang um den See und einem kleinen Snack im Biergarten wollten wir die tolle Kulisse nutzen, um Bilder zu machen – wir sind ja schließlich Blogger 🙂 Dummerweise waren wir nicht die Einzigen, die an diesem Tag am Pragser Wildsee waren. Im Gegenteil, da waren so viele Menschen, dass es unmöglich war, die Magie des Ortes in einem Bild einzufangen. Wir beschlossen daher, am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang wieder zu kommen, wenn wir den See für uns allein haben.

Wir fuhren also ins Hotel und verbrachten den Nachmittag damit, mit den Hunden über grüne Wiesen und Wälder zu laufen. Abends wollten wir so richtig schön tirolerisch Essen gehen und durch Zufall ist Anja auf ein Restaurant gestoßen, das vielversprechend klang. Die Fahrt zur Kugler Speckstube war zunächst etwas abenteuerlich, denn es liegt relativ abgelegen und ist nur über eine kurvige Bergstraße zu erreichen. Aber dafür war der Ausblick umso schöner. Im Restaurant angekommen, begrüßte uns der Koch persönlich und setzte sich zu uns an den Tisch. Es gibt keine Speisekarte, der Koch empfiehlt, was er sich für den Tag überlegt und eingekauft hat. Regionale Lebensmittel, Tiere aus der eigenen Haltung, die Speckstube schlachtet sogar selbst. Ohne zu wissen, was die Gerichte kosten, haben wir uns quer durch die nicht vorhandene Karte bestellt, weil einfach alles so lecker klang. Das war es auch und wir waren überrascht, dass die Rechnung für so viel erstklassiges Essen so günstig war. Solltet ihr in der Gegend sein – ein Besuch lohnt sich wirklich!

Die Rechnung Teilen mit Paypal

In Italien ist es unüblich, eine Rechnung vor dem Kellner zu teilen, wenn man mit Freunden Essen geht und so kam uns die PayPal-App ganz recht. Philipp übernahm die Rechnung und legte das Geld aus. Er hatte ohnehin auch schon den Sprit bezahlt. Wir anderen haben ihm unseren Anteil ganz einfach und schnell über die PayPal-App gesendet. Mit der App hat man nämlich die Möglichkeit in wenigen Schritten und kostenlos Geld an Freunde und Familie zu senden. App aufmachen, einloggen, „Geld senden“ antippen, E-Mail-Adresse des Freundes und den Betrag eingeben, bestätigen und schon landet das Geld auf dem PayPal-Konto des Freundes. Ganz unkompliziert und schnell – ohne die Eingabe langer IBANs.

Am nächsten Morgen stiegen wir erneut sehr früh aus dem Bett. Wir wollten den schönen See wie gesagt ganz für uns allein haben und freuten uns auf den Sonnenaufgang! Also fuhren wir in der Dunkelheit erneut von unserem Hotel zum Pragser Wildsee, setzten uns auf unsere Decke in den Kies und warteten, bis die Morgensonne das Tal in ein rosa Licht tauchte. Da der normale Zugang versperrt war, kletterten wir über die Boote auf den Steg und machten natürlich auch Fotos. Aber vielmehr genossen wir den Moment und die angenehme Stille. Wir saßen einfach da und waren wie paralysiert von dieser Naturschönheit.

Auf dem Weg zurück nach München waren wir alle ein bisschen geschafft – allen voran unsere Hunde. Aber wir waren froh, diesen Ausflug endlich gemacht zu haben und überlegen uns schon, wo es das nächste Mal hingeht.

A Trip to Lake Braies in South Tyrol

Stylejunction , that’s Eileen and Anja who do their blog together just like Philipp and I do. Years ago we met at an event in Munich. Actually I just wanted to cuddle with their dog Karl because it was a few weeks after I got Luke so we had something to talk about right from the start – dog parents always get along with each others!

We always talked about spending some days together but as you know we’ve always been super busy and it was hard to finde some free days in a row to go on a trip. But then there was that long weekend so we said: „Now or never!“

Philipp booked a hotel for us and few days later we were in our car at 4:30 am and yelled: „ROADTRIP!!!“ Our destination was the Lake Braies in South Tyrol which is in the alpine region of Italy.

Six hours later we arrived at the beautiful tarn, went for a walk around the lake and as we are bloggers we wanted to take some pictures of us in the deserted nature. But there was a problem. We were not the only ones at the lake. There were hundreds if people because it was a national holiday both in Germany and in Italy. There was no chance to take a pic without any other tourist on it so we decided to come back the next morning before sunrise.

So we drove to the hotel, went for a walk with the dogs, had a great dinner in a traditional Tyrolese restaurant and went to bed early.

Next morning we left our hotel at 4:15 am and arrived at the lake 30 minutes later. Sitting on a blanket we saw the first sunrays. It was magic an peaceful. We were the only people except 4 other photographers 🙂 We took our pictures and just sit there being paralyzed by the beauty of nature.

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