Tipps für Männerpflege im Winter

18/01/2019

Wer einmal die richtigen Pflegeprodukte gefunden hat, ändert sie nur ungern. Doch im kalten Winter sollte man die gewohnten Cremes, Peelings und Gels nicht einfach so weiternutzen – sie können sogar schädlich für die Haut sein. Aber die Männerpflege im Winter ist gar nicht so schwer, wenn man ein paar einfache Regeln beachtet.

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Tipps für Männerpflege im Winter

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Es ist nicht so sehr das schlechte Wetter, Wind und Schnee, das unsere Haut beansprucht, sondern in erster Linie die Kälte selbst. Schon bei knapp unter 10 Grad beginnen unsere Talgdrüsen, langsamer zu arbeiten mit der Folge, dass sie weniger Fett produzieren. Gleichzeitig wird das Fett bei Kälte fester und verteilt sich nicht mehr so gut auf der Haut. Das Fett ist jedoch entscheidend für eine schöne Männerhaut, denn es legt sich wie ein Schutzfilm auf unsere Haut und sorgt dafür, dass Feuchtigkeit nicht so schnell verdunstet und Schadstoffe nicht so leicht eindringen können.

Warum nicht weitermachen wie bisher?

Generell versorgen Pflegeprodukte für Männer die Haut vor allem mit Feuchtigkeit. Leichte Gels, Fluids und feuchtigkeitsspendende Cremes sind bei Kälte jedoch definitiv die falsche Wahl, denn sie können gefrieren. Gefährlich ist das zwar nicht, allerdings können dauerhafte „Makel“ wie Rötungen durch erweiterte Äderchen entstehen, die nur durch teure Eingriffe wieder verschwinden.

Die richtigen Produkte für Männer im Winter

Generell gilt die Faustregel: Je fester eine Creme, desto besser. Denn je fester sie ist, desto mehr Fett ist darin enthalten. Dieses Fett ist wichtig, um den natürlichen Schutzfilm auch bei Kälte aufrecht zu halten.
Natürlich sollt ihr euer Gesicht jetzt nicht einfach mit einer fettigen Kaufmanns Kindercreme einschmieren, die Gesichtscreme sollte schon noch Feuchthaltemittel wie Glyzerin, Panthenol oder Urea enthalten. Und zu fetthaltig sollte sie je nach Hauttyp natürlich auch nicht sein.



Was tun bei Problemhaut?

Fetthaltige Pflegeprodukte sind bei unreiner Haut nicht unbedingt die beste Lösung, denn sie können die Poren verstopfen und zu (noch mehr) Pickeln führen.

Wer die perfekte Creme schon gefunden hat und sie auch im Winter nicht wechseln möchte, sollte daher einfach einen oder mehrere Tropfen Öl hinzugeben, auf der Hand vermischen und auf das Gesicht auftragen.

Wie viele Tropfen Öl ihr untermischt, hängt von der Creme ab, die ihr benutzt und lässt sich daher pauschal nicht sagen. Ist in eurer Creme schon genug Fett oder Öl enthalten, kann schon ein einzelner Tropfen reichen. Bei Cremes ohne Fett und sehr viel Feuchtigkeit kann man bis zu vier oder fünf Tropfen Öl hinzufügen. Am besten probiert ihr verschiedene Dosierungen aus und schaut, wie eure Haut darauf reagiert.

Grundsätzlich gilt aber: Je flüssiger eure Creme, desto mehr Tropfen Öl solltet ihr hinzufügen.

Aber auch nicht zu viel, schließlich wollt ihr nicht glänzen wie eine Speckschwarte!



Abgestorbene Hautzellen entfernen – mit Enzym-Peelings

Wenn abgestorbene Hautzellen nicht entfernt werden, führ das bei Kälte leider noch viel eher zu Hautunreinheiten. Um sie zu entfernen, sollte man aber auf keinen Fall zu Peelings mit reibenden Mikrokugeln greifen, denn diese strapazieren die ohnehin schon spröde Haut unnötig.
Nutzt lieber chemische Peelings. Sie lösen die abgestorbene Haut auf und lassen die Haut gesünder und glatter wirken, da sie dunkle Hautunreinheiten und feine Linien bearbeiten. Enzym-Peelings sind auch für empfindliche und sehr trockene Haut sehr gut geeignet.



Auf alles verzichten, das die Haut zusätzlich austrocknet

Alkoholhaltige Gesichtswasser, After Shaves oder Peelings entziehen der Haut Flüssigkeit und Fett – deshalb lieber darauf verzichten.
Langes und heißes Duschen und Baden trocknet die Haut zusätzlich aus, denn es entzieht der Haut Fett. Deshalb bei höchstens 35 Grad duschen/baden und direkt danach (solange die Haut noch feucht ist) mit Body Lotion eincremen, denn dann ziehen die fetthaltigen Cremes schneller ein und die Feuchtigkeit kann mit eingeschlossen werden.
Wer noch dazu viel trinkt – am besten Wasser und Tee und nicht Kaffee und Alkohol – stärkt seine Haut zusätzlich von innen.



Sonderfall Lippen

Lippen haben keine Talgdrüsen, sie sind daher besonders schnell trocken und spröde. Deshalb immer einen Lippenpflegestift, Balsam oder Kaufmanns Kindercreme benutzen!



Der beste Zeitpunkt, um auf die Winter-Produkte umzusteigen

Generell sollte man die gewohnten Produkte so lange wie möglich benutzen – schließlich haben sie sich ja bewährt. Spätestens bei ersten Anzeichen von trockener, spröder Haut fetthaltigere Cremes nutzen. Wer die Haut aber gar nicht erst trocken werden lassen will, sollte den Wetterbericht im Blick halten. Ist absehbar, dass es mehrere Tage am Stück deutlich unter 10 Grad haben wird, sollte man auf die Winter-Produkte umsteigen.

Regeln für Männerpflege im Winter:

  • Je fester die Gesichtscreme, desto besser, denn dann ist mehr Fett im Produkt.
  • Wer auf seine gewohnten Produkte auf keinen Fall verzichten kann
    (zB weil er Problemhaut hat), sollte sie mit einem Tropfen Öl mischen.
  • Auf Pflegeprodukte mit Alkohol verzichten
  • Peeling ja, aber keines mit reibenden Mikrokugeln.
    Lieber chemische Peelings (am besten Enzym Peelings)
  • Höchstens bei 35 Grad duschen/baden
  • Cremes und Lotionen direkt nach dem Duschen auftragen, wenn die Haut noch feucht ist
  • Viel trinken, am besten Wasser und Tee (Früchte oder Kräuter)
  • Regeln für Männerpflege im Winter:

  • Je fester die Gesichtscreme, desto besser, denn dann ist mehr Fett im Produkt.
  • Wer auf seine gewohnten Produkte auf keinen Fall verzichten kann (zB weil er Problemhaut hat), sollte sie mit einem Tropfen Öl mischen.
  • Auf Pflegeprodukte mit Alkohol verzichten
  • Peeling ja, aber keines mit reibenden Mikrokugeln. Lieber chemische Peelings (Enzym Peelings)
  • Höchstens bei 35 Grad duschen/baden
  • Cremes und Lotionen direkt nach dem Duschen auftragen, wenn die Haut noch feucht ist
  • Viel trinken, am besten Wasser und Tee (Früchte oder Kräuter)
  • auch gut gegen die Kälte:

    kleidung-die-vor-kälte-schützt-männerblog-winterjacken-ratgeber-link


    Men’s Care in Winter Guide

    Once they have found the right grooming products, men are reluctant to change them. But in the cold winter days you should not just keep using your usual creams, scrubs and gels – they can even be harmful to the skin. But men’s grooming in winter is not that difficult if you follow a few simple rules.

    It’s not the bad weather, wind and snow that affects our skin, it’s primarily the cold itself. As soon as it’s just a bit below 10 degrees Celsius our sebaceous glands start to work more slowly, which means they produce less fat. At the same time, the fat becomes firmer in the cold and does not spread so well on the skin. However, fat is crucial for a beautiful man’s skin because it lays on our skin like a protective film, keeping moisture from evaporating and preventing contaminants enter the skin.

    Why not continue as in the warm days?

    In general, skin care products for men provide the skin with moisture. However, light gels, fluids, and moisturizing creams are definitely the wrong choice in cold weather as they can freeze. This is not dangerous, but permanent „blemishes“ such as redness caused by enlarged capillaries emerge and they can only be disappeared by expensive intervention.

    The right products for men in winter

    The rule of thumb is: The firmer a cream, the better. Because the firmer it is, the more fat it contains. This fat is important to maintain the natural protective film even in cold weather. Of course, you should not simply lubricate your face with a greasy Nivea cream. The face cream should contain moisturizers such as glycerin, panthenol or urea. And depending on the skin type it shouldn’t be too greasy of course.

    What to do with blemished skin?

    Greasy care products are not necessarily the best solution for blemished skin because they can clog pores and lead to (even more) pimples. If you have already found the perfect cream and do not at all want to change it in winter, you should simply add one or several drops of oil, mix it in your hand and apply to the face.

    Remove dead skin cells with enzyme peels

    If dead skin cells aren’t removed, the cold leads to blemishes. In order to remove them, you should not use peels with rubbing microspheres, because they strain the brittle skin unnecessarily. Better use chemical peels. They dissolve dead skin cells and make the skin look healthier and smoother as it works on dark blemishes and fine lines. Enzyme peels are also very suitable for sensitive and very dry skin.

    Avoid everything that dries out the skin

    Alcohol-containing facial tonic, after shaves or scrubs deprive the skin of fluid and fat – so do not use them. Long and hot showering and bathing also dries the skin, because it removes fat from the skin. Therefore, shower/bath at a maximum of 35 degrees Celsius and use body lotions right after that (as long as the skin is still moist), because then the fat-containing creams are absorbed faster and the moisture can be kept. Anyone who drinks a lot – preferably water and tea and not coffee and alcohol – strengthens his skin from the inside.

    Special case: lips

    Lips have no sebaceous glands, so they are particularly dry and brittle. Therefore always use a lip balm!

    The best time to switch to winter products

    Generally you should use your usual products as long as possible. At the very first signs of dry, brittle skin use more fatty creams. But if you do not want to let the skin dry, you should keep an eye on the weather forecast. If it’s foreseeable that it will have significantly less than 10 degrees Celsius for several days, switch to winter products!

    Men’s grooming rules in winter:

    The firmer the face cream, the better, because it means that there is more fat in the product.

    Those who can not do without their usual products (eg because they have blemished skin) should mix them with a drop of oil.

    Do not use care products with alcohol

    Peeling yes, but none with rubbing microspheres. Better chemical peels (enzyme peels)

    Showering/bathing at a maximum of 35 degrees Celsius

    Apply creams and lotions immediately after showering, when the skin is still moist

    Drink a lot, preferably water and tea (fruits or herbs)

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