Naturwein ist im Trend – er befreit sich gerade von seinem Hipster-Image und findet den Weg sogar in die Spitzengastronomie. Aber was ist überhaupt Naturwein und was unterscheidet ihn vom herkömmlichen Wein? Wie schmeckt Naturwein, wo kann man Naturwein kaufen und woran erkennt man ihn? Hier erfahrt ihr alles, was man über Naturwein wissen muss!

Naturwein

Alles was du über den neuen Trend wissen musst

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Was ist Naturwein?

Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn es gibt kein „Naturwein-Sigel“ und keine gesetzliche Regelung, was sich Naturwein nennen darf und was nicht. Es gibt auch nicht „den“ Naturwein. Im Grunde genommen definiert das jeder Winzer für sich selbst – mit zum Teil sehr seltsamen Auswüchsen.

Naturwein bezeichnet die Art und Weise, wie der Wein hergestellt wird – nämlich weitestgehend, ohne auf ihn Einfluss zu nehmen. Herkömmliche Weine dürfen laut Gesetz mit unzähligen Zusatzstoffen versehen werden, die zum Teil erheblichen Einfluss auf den Geschmack des Weins haben. Naturwein verzichtet so weit wie möglich darauf und versucht, ein möglichst ursprüngliches Produkt herzustellen (wobei das wiederum nicht auf jeden Naturwein zutrifft, dazu aber später mehr).

Wie man sieht, ist beim Naturwein sehr viel „un-eindeutig“. Das macht zum einen den Charme von Naturwein aus und trägt sicherlich zu seiner aktuellen Popularität bei, andererseits macht es das Ganze auch ziemlich kompliziert.

Zusatzstoffe im Wein

Der Herstellungsprozess von herkömmlichem Wein und Naturwein ist im Grunde genommen gleich. Nach der Ernte werden die Weintrauben gepresst, gekeltert und vergoren.

Wenn man sich das Etikett einer Weinflasche anschaut, sind darauf bis auf die Sorte der Weintrauben und eventuell dem Hinweis, dass der Wein Sulfit enthält, keine Zusatzstoffe angegeben. Das heißt aber nicht, dass dem Wein keine Zusatzstoffe hinzugegeben wurden.

Das liegt daran, dass Wein rechtlich gesehen nicht als Nahrungsmittel gilt (bei denen jeder einzelne Zusatzstoff penibel angegeben werden muss), sondern als Genussmittel. Zwar ist genau festgelegt, welche Zusatzstoffe bei der Weinherstellung genutzt werden dürfen, jedoch muss lediglich der Schwefel auf dem Etikett angegeben werden – aber auch nur, wenn er eine bestimmte Menge übersteigt.

Warum sind im Wein Zusatzstoffe?

Wein wird geschwefelt, um die Oxidation des Weins zu verhindern und ihn haltbarer zu machen. Das ist der Zweck von vielen Zusatzstoffen. Andere hingegen sollen den Geschmack des Weins gezielt verändern und beispielsweise beeriger oder eher nach Pfirsich schmecken lassen. In erster Linie werden sie jedoch genutzt, um Zeit zu sparen, aus Effizienz und dem Ziel, den Wein jedes Jahr gleich schmecken zu lassen.

Da es hier jedoch um Naturwein gehen soll und nicht darum, was alles in konventionellem Wein steckt, empfehle ich den sehr cool geschriebenen Artikel von Sebastian Bordthäuser über dieses Thema.

Unterschied Wein und Naturwein

Während konventionelle Weine Zusatzstoffe zum Teil exzessiv nutzen, versuchen Naturweine möglichst wenig auf den ursprünglichen Geschmack des Weins einzuwirken. Das heißt aber nicht, dass man einfach davon ausgehen kann, dass in Naturweinen keine Zusatzstoffe enthalten sind. Da der Begriff Naturwein, wie gesagt, gesetzlich nicht geschützt oder geregelt ist, hat jeder Winzer seinen eigenen Weg, wie er mit den Zusatzstoffen umgeht. Manche schwefeln ihren Wein, um ihn haltbarer zu machen, für andere wiederum ist das ein absolutes No-Go.

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Die Ehre der Naturwein-Winzer

Naturwein ist (noch) ein Nischen-Produkt. Die Winzer, die momentan Naturwein herstellen, tun dies aus voller Überzeugung und nicht, weil es gerade cool ist. Sie sind eine neue Generation von Winzern, die sich zum Teil mit ihren Eltern überwerfen, weil sie deren Herstellungsmethoden nicht nur kritisieren, sondern als „unnatürlich“ und künstlich ansehen.

Naturwein ist für sie eine Lebenseinstellung!

Jeder Naturwein-Winzer stellt an sich einen bestimmten Anspruch, dem sein Wein entsprechen muss. Dieser bezieht sich aber nicht nur auf den Ausbau, also den Verzicht auf Zusatzstoffe, sondern auch auf den Anbau am Weinberg, wo selbstverständlich auf Pestizide verzichtet wird. Die meisten gehen aber noch weiter und unterbieten die Vorgaben von biologischem und biodynamischem Anbau sogar noch. Das müssen sie auch, denn weil sie den Geschmack und die Qualität im Nachhinein durch Zusatzstoffe nicht mehr ändern können, müssen sie schon auf dem Weinberg dafür sorgen, dass der Wein perfekte Bedingungen hat und durch keine äußeren Einflüsse beeinträchtigt wird.

Biowein = Naturwein?

Biologischer Anbau ist ein gutes Stichwort. Viele glauben, dass Bio-Weine zugleich Naturweine sind. Das ist natürlich falsch. Es ist rechtlich genau festgelegt, was sich Bio-Wein nennen darf und was nicht. Kurz gesagt: Es dürfen nicht alle Zusatzstoffe wie bei konventionellem Wein verwendet werden. Aber es dürfen Zusatzstoffe genutzt werden. Und zwar ziemlich viele, darunter auch solche, die den Geschmack beeinflussen – was natürlich komplett gegen die Philosophie der Naturweine verstößt.

Orange Wine = Naturwein?

Bei vielen herrscht der Irrglaube vor, dass Orange Wine ein Synonym für Naturwein ist. Das ist falsch. Orange Wine ist lediglich Weißwein, der wie Rotwein hergestellt wird. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen bedeutet dies, dass die weißen Trauben mit der Schale vergoren werden, wodurch der fertige Wein eine orangene Farbe erhalten kann. Orange Wine kann aber theoretisch wie konventioneller Wein durch Zusatzstoffe verändert oder angepasst werden. Dies widerspricht selbstverständlich dem Gedanken, der hinter Naturwein steckt.

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Wie schmeckt Naturwein?

Naturweine haben den Ruf, ziemlich crazy zu schmecken. Das stimmt aber nur halb. Es ist aber richtig, dass die meisten Naturweine anders schmecken als konventionelle Weine. Sie schmecken oft nicht so fruchtig, sondern etwas erdiger oder wilder – anders gesagt: besonders. Manche Winzer treiben das sogar auf die Spitze und versuchen, extrem polarisierende Weine zu kreieren, die man teilweise kaum trinken kann.

Es geht aber auch anders. Es gibt Winzer, die hart daran arbeiten, Naturweine zu machen, die man geschmacklich gar nicht als Naturwein identifizieren würde. Sie schmecken wie herkömmliche Weine, werden aber ganz anders hergestellt. Sie tun sich auch schwer damit, ihre Weine als Naturweine zu bezeichnen, weil Naturweine eben den Ruf haben, einen sehr speziellen, verrückten Geschmack zu haben.

Interessant ist, dass viele Weine anders riechen, als sie dann schmecken. Oft kommt es vor, dass der Geruch eher gewöhnungsbedürftig ist, der Wein dann aber doch ganz angenehm schmeckt.

Wie erkennt man Naturwein?

Das ist die Frage aller Fragen. Naturwein als solchen zu erkennen, ist extrem schwierig. Nur die wenigsten haben auf ihren Etiketten den Begriff „Naturwein“ stehen und selbst dann kann man sich nicht sicher sein, ob es wirklich Naturwein ist, denn der Begriff ist nicht geschützt und theoretisch könnte jeder Hersteller auf seine Etiketten Naturwein schreiben.

Zudem bezeichnen nicht alle Winzer ihre Weine als Naturweine, selbst wenn sie Naturweine sind, denn sie wollen nicht über einen Kamm mit den crazy Weinen geschert werden.

Im Grunde genommen müsste man also jeden Winzer fragen, wie er seinen Wein herstellt und dann daraus selbst den Schluss ziehen, ob es Naturwein ist oder nicht.

Das ist natürlich in der Praxis nicht mal ansatzweise umsetzbar. Klar ist aber, dass Naturwein sicherlich nicht im Supermarkt um die Ecke zu finden ist. Dafür ist er zum einen zu speziell, zum anderen werden Naturweine nicht in den riesigen Mengen hergestellt, die Supermärkte normalerweise abnehmen wollen.

Deutlich mehr Erfolg hat man da wahrscheinlich beim gut sortierten Weinhändler. Dort fragt ihr am besten direkt nach Naturwein oder möglichst unbehandelten Weinen – oder ihr haltet nach trüben Weinen Ausschau, denn Naturweine sind meist nicht filtriert und dadurch trüb.

Da jeder Naturwein anders schmeckt und sie, wie gesagt, teilweise wirklich sehr speziell sind (und Geschmäcker verschieden sind), empfehle ich ein Naturwein-Tasting, die es inzwischen nicht mehr nur in Berlin, sondern in immer mehr Städten gibt. Hier kann man verschiedene Weine probieren, erfährt viel über deren Ursprung und Herstellung und kann direkt ein paar Flaschen mitnehmen.

Ist Naturwein nur ein Trend?

Momentan ist Naturwein auf jeden Fall im Trend. Ähnlich wie vor ein paar Jahren, als massenweise Craft Beer Brands aus dem Boden gesprossen sind, ist es nun eben der Wein, der Geschmacksgewohnheiten brechen will. Naturwein ist aber mehr als nur ein Trend. Es gibt Winzer, die ihren Wein schon seit Jahrzehnten auf diese Weise herstellen. Außerhalb von Deutschland wird Naturwein – dort wird er Natural Wine, Naked Wine, Low Intervention Vine oder Vin Vivant genannt – schon viel länger hergestellt und auch getrunken.

Dass er nun auch in Deutschland an Beliebtheit gewinnt, liegt wohl auch daran, dass die Menschen inzwischen viel stärker darauf achten, was sie zu sich nehmen und ihnen gerade klar wird, wie viele (zum Teil sehr unappetitlichen) Zusatzstoffe in ihren Wein kommen.

Vor gar nicht so langer Zeit noch als esoterischer Etikettenschwindel verschrien, ist der Naturwein gerade dabei, sein Hipster-Image abzulegen. Er wird nicht mehr nur von den coolen Leuten in Berlin-Kreuzberg getrunken, sondern hat seinen Weg auf die Weinkarten der Spitzengastronomie gefunden.

Aus der wachsenden Beliebtheit und dem Weg in die Mitte der Gesellschaft entsteht aber leider auch eine Gefahr, die sich aus der Tatsache ergibt, dass der Begriff „Naturwein“ nicht geschützt ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die großen Wein-Abfüller erkennen, dass sich mit Naturwein Geld verdienen lässt. Im schlimmsten Fall erschaffen sie einfach einen seltsam schmeckenden, trüben Wein und schreiben Naturwein aufs Etikett – und niemand kann nachvollziehen, ob wirklich auf Zusatzstoffe verzichtet und der Wein biologisch angebaut wurde.

Trotzdem ist Naturwein eine sehr wichtige Bewegung für die gesamte Wein-Industrie, denn sie öffnet die Augen der Konsumenten im Umgang mit Zusatzstoffen, fördert das Bewusstsein für eine andere Landwirtschaft und widersetzt sich der geschmacklichen Vereinheitlichung.

Dieser Beitrag ist gemeinsam mit Daniel Fels von offgrid.wine entstanden

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Natural Wine

Everything you need to know about the new low interention wine trend

Natural wine is in trend – it’s getting rid of its hipster image and even finds its way into high class restaurants. But what is natural wine and what makes it different from traditional wine? How does natural wine taste, where can you buy natural wine and how do you recognize it? Here you will learn everything you need to know about natural wine!

What is natural wine?

This question is not so easy to answer, because there is no “natural wine-certificate” and no legal regulation, that defines natural wine. So there’s no official rule saying what may be called natural wine and what not. You can’t even say that there’s “the” natural wine. Every winemaker defines this for himself – witch can lead to some very strange excesses.

Natural wine refers to the way of how the wine is made – in particular without influencing it. Conventional wines may be provided by law with innumerable additives, some of which have a significant impact on the taste of the wine. Natural wine dispenses with it as much as possible and tries to produce a product as original as possible (although this does not apply to every natural wine, but more on that later).

As you can see, natural wine is very “un-definite”. On the one hand, this makes the charm of natural wine and certainly contributes to its current popularity, on the other hand, it makes the whole thing pretty complicated.

Additives in wine

The production process of traditional wine and natural wine is basically the same. After the harvest, the grapes are pressed and fermented.

If you look at the label of a wine bottle, no additives are given except for the variety of grapes and maybe the indication that the wine contains sulfites. But that does not mean that no additives have been added to the wine.

This is because, legally, wine does not count as foodstuff (where every single additive has to be given a meticulous name), but as a drink. There are laws that define which additives may be used in wine production, but only the sulfite needs to be indicated on the label – but only if it exceeds a certain quantity.

Why are additives in the wine?

Wine is sulfurated to prevent the oxidation of the wine and prolong its shelf life. That is the purpose of many additives. Others, however, are to change the taste of wine specifically and let it for example taste like berry or more like peach. However, they are primarily used to save time, on ground of efficiency and the goal of making the wine taste the same every year.

Difference between wine and natural wine

While conventional wines use additives (in some cases excessively), natural wines try to influence the original taste of the wine as little as possible. But that does not mean that you can simply assume that there are no additives in natural wines. Since the term natural wine, as I said, is not legally protected or regulated, every winemaker has his own way how to deal with the additives. Some sulfurize their wine to preserve it, for others this is an absolute no-go.

The honor of the natural wine winemakers

Natural wine is (still) a niche product. The winemakers who are currently making natural wine do it with conviction and not because it’s cool. They are a new generation of winemakers, some of whom fall out with their parents because they do not only criticize their methods of production but regard them as “unnatural” and artificial.
Natural wine is a way of life for them!
Every natural wine winemaker places a certain demand to himself, to which his wine must correspond. This refers not only to the fertilization, thus the waiver of additives, but also to the cultivation of the vineyard, where, of course, pesticides are not used. But most go even further and even undercut the requirements of organic and biodynamic cultivation. They also have to, because they cannot change the wine’s taste and quality with additives afterwards, so they have to make sure that the wine has perfect conditions on the vineyard and is not affected by any external influences.

Organic wine = natural wine?

Organic cultivation is a good keyword. Many people believe that organic wines are the same as natural wines. That’s wrong, of course. It is legally specified what may and may not be called organic wine. To make it short, not all additives may be used as with conventional wine. But additives may be used, including those that affect the taste – which of course completely violates the philosophy of natural wines.

Orange Wine = natural wine

Many people think that Orange Wine is another word for natural wine. That’s wrong. Orange Wine is just white wine made like red wine. Without going too much into detail, this means that the white grapes are fermented with their peel, so the wine can get an orange color. Orange Wine can be modified or adjusted through additives just like conventional wine. This of course contradicts the idea behind natural wine.

How does natural wine taste?

Natural wines have a reputation for tasting pretty crazy. But that is only half true. It is true that most natural wines taste different from conventional wines. They often do not taste so fruity, but somehow earthier or wilder – in other words, special. Some winemakers even push it to the extreme and try to create extremely polarizing wines that one can hardly drink at all.
But some winemakers go the exact other way. They work hard on making natural wines that you would not identify as a natural wine. They taste like traditional wines, but are made quite differently. They do not describing their wines as natural wines because natural wines have a reputation for having a very special, crazy taste.

How do you recognize natural wine?

That is the question of all questions. Recognizing natural wine is extremely difficult. Only very few have the term “natural wine” on their labels and even then you cannot be sure if it really is natural wine, because the term is not protected or registered and every manufacturer can write natural wine on his labels if he wants too.

In addition, not all winemakers name their wines as natural wines, even if they are natural wines, because they do not want to be measured with the crazy wines.

Basically, you would have to ask each winegrower how he makes his wine and then make your own conclusion if it’s natural wine or not.

Of course, this is not even possible in real life. But it is clear that natural wine is certainly not to be found in the supermarket around the corner. On the one hand, it is too special, on the other hand, natural wines are not produced in those huge quantities that supermarkets usually want to take.

You will probably have significantly more success at the well-stocked wine merchant. There you ask for natural wine or preferably untreated wines – or you look for dreggy wines, because natural wines are usually not filtered and thus dreggy.

Since every natural wine tastes different and they are, as I said, sometimes really special (and everyone’s taste is different), I recommend a natural wine tasting. Here you can taste different wines, learn a lot about their origin and production and you can directly take some bottles with you.

Is natural wine just a trend?

At the moment, natural wine is definitely in vogue. Similar to a few years ago, when masses of craft beer brands appeared out of the blue, it is now the wine that wants to break the taste habits. But natural wine is more than just a trend. There are winemakers who have been making their wine in this way for decades.

The fact that it is now gaining in popularity may be because people now pay much more attention to what they eat and drink and they recognize how many additives (some of them are quite gross) are in their wine.

Not so long ago derided as esoteric, natural wine is just about to cast off its hipster image. It is no longer drunk only by the cool people, but has found its way to the wine lists of the high class restaurants.

Unfortunately, the growing popularity also creates a danger that results from the fact that the term “natural wine” is not protected. It is only a matter of time until the big wine makers realize that they can make a lot of money with natural wine. In the worst case, they just create a strangely tasting, dreggy wine and write natural wine on the label – and no one can control if they really avoided additives and if the wine was grown organically.

Nevertheless, natural wine is a very important movement for the entire wine industry, because it opens the eyes of consumers in the use of additives, promotes awareness of an alternative agriculture and resists the standardization of taste.

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