Es ist kalt. Und es wird noch kälter. Aber wie heißt es so schön, es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung… Doch welche Jacke passt zu mir? Und welches Material schützt am besten gegen Kälte?

Wir empfehlen das Zwiebelprinzip mit Top Layer, Middle Layer und Base Layer.

In dieser Übersicht zeigen wir, was eine gute Winterjacke ausmacht, welche Materialien ihr bei welchem Layer verwenden solltet, wie sie funktionieren und wofür genau sie gut sind.

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Winterjacken, die vor Kälte schützen

– der große jacken guide –

Top Layer

Ganz oben ist die Jacke. Bei Winterjacken fallen einem natürlich zunächst einmal die Dauerbrenner ein: die Daunenjacke und die Kunstfaserjacke. Vor 20 Jahren war aber eine dritte Jacke ganz groß – und weil die Mode um den Jahrtausendwechsel so langsam aber sicher sein Revival feiert, darf sie in diesem Winterjacken Guide auf keinen Fall vergessen werden.














Top Layer

Ganz oben ist die Jacke. Bei Winterjacken fallen einem natürlich zunächst einmal die Dauerbrenner ein: die Daunenjacke und die Kunstfaserjacke. Vor 20 Jahren war aber eine dritte Jacke ganz groß – und weil die Mode um den Jahrtausendwechsel so langsam aber sicher sein Revival feiert, darf sie in diesem Winterjacken Guide auf keinen Fall vergessen werden.


Daunenjacke

Schon die Menschen in der Antike füllten ihre Bettwäsche mit Daunen, um sich gegen Kälte zu schützen. In der Jacke wird sie seit gut 80 Jahren zur Wärmeisolation genutzt. Dafür werden ausschließlich Federn von Wasservögeln genutzt. Die Federn haben bis zu zwei Millionen winzige Verästelungen, durch die sie sich miteinander verhaken und so keine Wärme bzw. Kälte mehr hindurchlassen.

Qualitativ hochwertige Daunenjacken erkennt man an zwei Dingen:
der Bauschkraft und dem Mischverhältnis

Die Bauschkraft gibt an, wie weit die Daunenfedern sich ausdehnen, wenn sie vorher 24 Stunden zusammengepresst wurden. Die Einheit ist „cuin“ und je höher die Zahl ist, desto besser isoliert die Jacke.

Man muss jedoch beachten, dass Daunenjacken große Probleme mit Wasser und Feuchtigkeit haben und verklumpen. Die Daunen fallen in sich zusammen, da das Wasser die winzigen Verbindungen auflöst, die die Daunen zusammenhalten. Die Bauschkraft nimmt ab und die Wärmeisolierung geht verloren.

Da Daunen nicht gerade günstig sind, mischen die Hersteller oft andere Federn zu den Daunen hinzu. Dann sieht die Jacke zwar dick aus, isoliert aber nicht richtig. Daune (90/10) bedeutet beispielsweise, dass die Mischung aus 90% Daunen und 10% anderen Federn besteht. Hier gilt: Je größer der Daunen-Anteil, desto besser.

Meist werden die Federn von Enten, Eiderenten oder Gänsen genommen. Auch wenn die Federn heute oft ein Nebenprodukt der Fleischproduktion sind und erst nach dem Tod des Tieres gerupft werden, sollte man sich bewusst sein, dass Tiere auch immer noch lebend gerupft werden. Daher sollte man sich vor dem Kauf immer darüber informieren, welche Politik eine Brand in dieser Hinsicht verfolgt. Relativ sorglos kann man jedoch mit den Eiderdaunen sein, denn da „stiehlt“ man die Federn, mit denen die Eiderente ihr Nest auspolstert.

Daunenjacken eignen sich vor allem für den normalen Alltag und nicht für den Sport. Menschen, die sehr stark schwitzen, sollten auch eher nach der nun folgenden Jacke greifen.

Kunstfaserjacke

Die Kunstfaserjacke baut auf ein ähnlichen Prinzip wie die Daunenjacke. Unzählige kleine Fasern (Mikrofasern) bilden ein dichtes, dreidimensionales Geflecht. Die Luft, die sich in den Zwischenräumen speichert, isoliert.

Mit diesem Prinzip arbeiten alle Hersteller von Kunstfaser-Jacken, auch wenn die Brands ihren Fasern oft eigene Namen wie QuadFusion, Primaloft oder Coreloft geben.

Gute Kunstfaserjacken haben alle guten Eigenschaften von Daunenjacken, sie isolieren mindestens genau so gut, haben bei der Bauschkraft die gleichen „cuin“-Werte. Sie sind ebenfalls sehr leicht und haben zudem zwei entscheidende Vorteile zur Daunenjacke:

Zum einen kommen sie problemlos mit Nässe und Feuchtigkeit zu recht. Gute Kunstfasern behalten auch bei großer Feuchtigkeitsaufnahme noch 95% ihrer Wärmeisolierung. Dazu trocknen sie sogar sehr schnell.

Zum anderen sind die Mikrofaser-Geflechte so stabil, dass sie nicht die kleinteilige Steppung der Daunenjacke benötigen, was beim Design viel mehr Spielraum lässt.

Zudem sind sie hypoallergen, rufen also keine allergischen Reaktionen hervor, und sind noch dazu deutlich günstiger als Daunen.

Da Kunstfasern jedoch Kunststoffe sind, sollte man hier beim Kauf auf Nachhaltigkeits- und Umweltsiegel achten, die beispielsweise umweltbelastende Substanzen im Herstellungsprozess ausschließen.
Sie sind für jeden geeignet, insbesondere für Sportler und Menschen, die sich viel bewegen.

Doppeljacken

Als ich klein war, führte kein Weg an Doppeljacken vorbei, bis sie Mitte der 2000er plötzlich verschwanden. Langsam aber sicher feiern sie aber wieder ihr Comeback. Doppeljacken sind in erster Linie funktional. Sie bestehen aus einer Innen- und einer Außenjacke. Die Innenjacke übernimmt die Aufgabe des Wärmens. Sie ist meist eine Fleece- oder Softshelljacke, in manchen Fällen aber auch aus Schafwolle. Die äußere Jacke schützt vor dem Wetter. Sie ist meist eine Hardshelljacke.

Die innere Jacke lässt sich über Knöpfe oder Reißverschlüsse in die äußere Jacke einsetzen. Wer es ganz genau nimmt, achtet darauf, dass die Reißverschlüsse von Innen- und Außenjacke versetzt sind, sodass keine Kältebrücken entstehen. Innen- und Außenjacke lassen sich jedoch, wenn das Wetter mitspielt, auch getrennt von einander benutzen. Man hat also drei Möglichkeiten, die Jacke zu tragen, daher spricht man auch von 3-in-1-Jacken.
Man sollte jedoch beachten, dass die Doppeljacken meist ein höheres Gewicht als andere Jacken haben.
Geeignet ist sie insbesondere für Menschen, die praktisch denken und mit einer Jacke gleich drei Varianten zum Tragen haben wollen.

alles über Mäntel findet ihr hier

Unterschied Softshell und Hardshell Jacken

Wie man bei den Doppeljacken sieht, machen Softshell und Hardshell Jacken im Winter eigentlich nur dann Sinn, wenn man sie gleichzeitig trägt.

Softshell Jacken wärmen, sind sehr elastisch und passen sich daher sehr gut den Bewegungen an. Sie sind atmungsaktiv, winddicht und wasserabweisend, insbesondere bei besonders glatter Oberfläche. Doch bei extremen Wetterlagen kommen sie schnell an ihre Grenzen.

Hardshell Jacken hingegen sind genau für diese Situationen gemacht. Die Außenseite ist extrem robust, wasser- und schmutzabweisend. Zudem sind sie atmungsaktiv, allerdings sind sie nicht wirklich bequem. Sie ist relativ starr und passt sich den Bewegungen nicht an, daher ist sie beispielsweise beim Sport oder langen Spaziergängen nicht besonders geeignet (es sei denn, man gerät in einen Unwetter).

Fleece

Fleece besteht in der Regel aus Polyester, meist gemischt mit Gummifasern. Das macht es sehr dehnbar, Fleece-Kleidung passt sich somit den Bewegungen sehr gut an. Für Sportler oder Menschen, die sich viel bewegen, ist sie also ideal.

Fleece ist weich, atmungsaktiv, transportiert Feuchtigkeit (Schweiß) nach außen und ist windabweisend. Ähnlich wie bei der Softshell Jacke gilt: bei Regen oder gar extremen Wetterlagen schützt es nicht, daher sollte man Fleece eher als Sweatshirt zwischen Unterwäsche und Jacke tragen.

Wolljacken

Wolljacken, egal ob aus Schafwolle, Merino oder Angora, sehen zwar gut aus und schützen auch sehr gut vor Kälte, sie können gegen Wind und Regen aber kaum etwas ausrichten. Daher sind Wolljacken nicht besonders funktional sondern eher für den modischen Gebrauch.

Allerdings eignen sie sich sehr gut als Base und Middle Layer, also als (lange) Unterwäsche oder normale Kleidung.

Middle Layer

Der Middle Layer ist weder Unterwäsche noch Jacke, sondern das, was man wohl als die ganz normale Kleidung bezeichnet. Bei der normalen Kälte von um die Null Grad reicht es bei passender Jacke, die ganz normale Kleidung zu tragen, also Pullover, Sweater, Hemd oder gar Shirt. Schließlich möchte man ja gut aussehen, wenn man die Jacke ablegt.

Sollte dies etwas zu kalt sein, greift man zunächst zu langer Unterwäsche (siehe weiter unten). Ist es aber extrem kalt, sollte man zu den oben genannten Woll-Arten greifen, also Schaf, Merino oder Angora, da diese zum einen sehr gut wärmen und zum anderen die Feuchtigkeit nach außen tragen.

Auf Baumwolle sollte man bei großer Kälte jedoch komplett verzichten, da sie sich mit Feuchtigkeit vollsaugt, anstatt sie nach außen zu leiten. Feuchte Baumwolle kühlt der Körper herunter, sodass man genau das Gegenteil erreicht.



Middle Layer

Der Middle Layer ist weder Unterwäsche noch Jacke, sondern das, was man wohl als die ganz normale Kleidung bezeichnet. Bei der normalen Kälte von um die Null Grad reicht es bei passender Jacke, die ganz normale Kleidung zu tragen, also Pullover, Sweater, Hemd oder gar Shirt. Schließlich möchte man ja gut aussehen, wenn man die Jacke ablegt.

Sollte dies etwas zu kalt sein, greift man zunächst zu langer Unterwäsche (siehe weiter unten). Ist es aber extrem kalt, sollte man zu den oben genannten Woll-Arten greifen, also Schaf, Merino oder Angora, da diese zum einen sehr gut wärmen und zum anderen die Feuchtigkeit nach außen tragen.

Auf Baumwolle sollte man bei großer Kälte jedoch komplett verzichten, da sie sich mit Feuchtigkeit vollsaugt, anstatt sie nach außen zu leiten. Feuchte Baumwolle kühlt der Körper herunter, sodass man genau das Gegenteil erreicht.


Base Layer

Lange Unterwäsche hat ja den Ruf, ein richtiger Liebestöter zu sein. Schade eigentlich, denn wir finden, dass genau das Gegenteil der Fall ist – wenn man zu den richtigen Modellen greift.

Generell gilt bei der Kleidung, die direkt auf der Haut liegt, dass sie in erster Linie Feuchtigkeit an die nächste Schicht ableiten. Sie sollte daher eng anliegen und die Haut möglichst überall berühren, insbesondere aber an den Stellen, an denen man viel schwitzt.

Base Layer aus Sythetik behalten in ihren Fasern überhaupt keine Feuchtigkeit, daher sollten vor allem Menschen, die viel und schnell schwitzen, zu ihnen greifen. Allerdings, und das sollte man auf keinen Fall verkennen, transportiert das Synthetik-Gewebe nur die Feuchtigkeit. Die in Schweiß enthaltenen Stoffe wie Bakterien oder Salze bleiben darin hängen, was schnell zu unangenehmen Gerüchen führen kann. Viele Hersteller behandeln die Textilien daher mit Silbersalzen oder ähnlichen Soffen. Diese verzögern zwar die Geruchsbildung, nach 1-2 Tagen sollte man sie bei normaler Bewegung trotzdem waschen. Wenn ihr aber die Durchquerung der Antarktis plant, solltet ihr lieber auf eine der folgenden Materialien zurückgreifen.

Hier kommt die Wolle wieder ins Spiel

Base Layer aus Merinowolle (kommt vom Merinoschaf) sind extrem weich und liegen sehr angenehm auf der Haut. Sie lassen viel Feuchtigkeit hindurch, allerdings nicht so gut wie synthetische Fasern. Dafür sind sie aber mit einer natürlichen Fettschicht umgeben, an denen sich übelriechende Substanzen nicht festsetzen können. Um diese Fettschicht zu behalten, sollte man Kleidung aus Merino allerdings nur sehr selten waschen und lieber gut auslüften.

Normale Schafwolle hat ähnliche Eigenschaften wie Merinowolle (zudem fühlt sie sich nicht feucht an). Allerdings empfinden viele Menschen sie als kratzig, daher ist sie nicht besonders komfortabel.

Auf Baumwolle sollte man hingegen auf keinen Fall zurückgreifen, denn wie oben beschrieben gibt sie die Feuchtigkeit nicht nach außen ab, sondern saugt sich damit voll. Insbesondere wenn die feuchte Baumwolle direkt auf der Haut klebt, kühlt sie den Körper herunter, anstatt ihn zu wärmen.


how to survive in the cold

It is cold. And it gets colder. But as the saying goes, there is no bad weather, only the wrong clothes … We recommend the onion principle with top layer, middle layer and base layer.
In this overview we show you which materials you should use on which layer, how they work and what they are good for.


TOP LAYER
At the top there is the jacket. With winter jackets, of course, the perennial favorites come first: the down jacket and the synthetic fiber jacket. But 20 years ago, a third jacket was very popular – and because fashion around the millennium is slowly but surely celebrating its revival, it must not be forgotten.

Down Jacket
Even the Ancient Rome filled their duvets with down to protect themselves against the cold. The jacket has been used for heat insulation for more than 80 years. For this purpose, only feathers of waterfowl are used. The feathers have up to two million tiny ramifications, which cause them to get caught in each other, leaving no heat or coldness behind.
High-quality down jackets can be recognized by two things: the bulking and the mixing ratio.
The bulking indicates how far the down feathers will expand if they have been pressed together for 24 hours. The unit is “cuin” and the higher the number, the better is the insulation of the jacket.
It should be noted, however, that down jackets have great problems with water and moisture and clump together. The downs collapse as the water dissolves the tiny compounds that hold the down together. The bulking decreases and the heat insulation is lost.
Since down is not cheap, manufacturers often add other feathers to the down. Then the jacket looks thick, but does not properly insulate. Down (90/10) means, for example, that the mixture consists of 90% down and 10% other feathers.
The rule is: the bigger the down proportion, the better.
Most of the feathers are taken from ducks, Common Eider ducks or geese. Even though the feathers are often a byproduct of meat production and plucked only after the animal’s death, one should be aware that animals are still plucked alive. Therefore, one should always be aware before buying what policy a brand pursues in this regard. However, one can be relatively careless with the eiderdown, as one “steals” the feathers with which the Common Eider duck pads out its nest.
Down jackets are especially suitable for normal everyday life and not for sports. People who sweat a lot should also be more likely to grab the jacket that follows.

Synthetic Fiber Jacket
The synthetic fiber jacket is based on a similar principle as the down jacket. Countless small fibers (microfibers) form a dense, three-dimensional mesh. The air storing in the interstices insulates.
All manufacturers of synthetic fiber jackets work with this principle, even if the brands often give their fibers their own names such as QuadFusion, Primaloft or Coreloft.
Good synthetic fiber jackets have all of the good properties of down jackets, they insulate at least as well, have the same “cuin” values for bulking power. They are also very light and also have two key advantages to the down jacket:
On the one hand, they easily cope with moisture and humidity. Good synthetic fibers retain 95% of their thermal insulation, even with high moisture absorption. They even dry very fast.
On the other hand, the microfibre mesh is so stable that it does not need the small stitching of the down jacket which leaves much more room for design.
In addition, they are hypoallergenic, so do not cause allergic reactions, and are also significantly cheaper than down.
However, since synthetic fibers are sythetics, you should pay attention to sustainability and environmental seals here when purchasing, which exclude, for example, polluting substances in the manufacturing process.
They are suitable for everyone, especially for athletes and people who move a lot.

Double Jackets
When I was young, there was no way around double jackets until they disappeared in the mid-2000s. Slowly but surely they celebrate their comeback again. Double jackets are primarily functional. They consist of an inner jacket and an outer jacket. The inner jacket takes on the task of warming. It is usually a fleece or softshell jacket, but in some cases it is also made of sheep’s wool. The outer jacket protects against the weather. It is usually a hardshell jacket.
The inner jacket can be used with buttons or zippers in the outer jacket. If you take it seriously, makes sure that the zippers of the inner and outer jacket are not side by side in order to avoid thermal bridges.
Inner and outer jacket can, however, be used separately from each other – if the weather allows it. There are three ways to wear the jacket, so it’s called 3-in-1 jacket.
Nevertheless, it should be noted that double jackets usually have a higher weight than other jackets.
It is particularly suitable for people who think practically and want to have three variants with one jacket to wear.

Difference between Softshell and Hardshell Jackets
Softshell and hardshell jackets only really make sense in winter when you wear them at the same time.
Softshell jackets warm, they are very elastic and adapt very well to the movements. They are breathable, windproof and water-repellent, especially when the surface is particularly smooth. But in extreme weather conditions, they quickly reach their limits.

Hardshell jackets, on the other hand, are exactly made for such situations. The outside is extremely robust, water- and dirt-repellent. In addition, they are breathable, but they are not really comfortable. It is relatively inelastic and does not adapt to movements, so it is, for example, not suitable for doing sports or long walks (unless you get into a storm).

Fleece
Fleece is normally made of polyester, usually mixed with rubber fibers. This makes it very stretchy, so fleece clothing adapts to movements very well. For athletes or people who move a lot, it is ideal. Fleece is soft, breathable, transports moisture (sweat) to the outside and is wind resistant. Similar to softshell jacket: in rain or extreme weather conditions it does not protect, so you should wear it as a sweatshirt between underwear and jacket.

Cardigans
Wool jackets, whether made of sheep wool, merino or angora, certainly look good and also protect against cold, but they can hardly do anything against wind and rain. So woolen jackets are not particularly functional but rather for fashionable use.

However, they are very suitable as a base and middle layer, so as (long) underwear or normal clothing.

MIDDLE LAYER
The middle layer is neither underwear nor jacket, but what you probably call the normal clothing. In the normal cold of around zero degrees, it is sufficient to wear the normal clothes, such as pullover, sweater, shirt or even T-shirt with a matching jacket. After all, you want to look good when you take off the jacket.
If this is a bit too cold, just put on long underwear (see below). But if it is extremely cold, you should take the wool types mentioned above, sheep, merino or angora, because they warm you very well and carry moisture to the outside.
However, you should completely avoid cotton in the cold, because it absorbs moisture instead of directing it to the outside. Moist cotton cools the body down and that is what you definitely not want when it’s cold.

BASE LAYER
Long underwear has the reputation of being a true love killer. What a pity, because we find that the opposite is the case – if you choose the right models.
Uniqlo, for example, collaborates with Chinese-American designer Alexander Wang this season to make its functional Heat-Tech underwear sexy and attractive to consumers.

In general, clothing that is directly on the skin has primarily to release moisture to the next layer. It should, therefore, fit snugly and touch the skin as much as possible, especially in those areas where you sweat a lot.

Sythetic base layers do not retain any moisture in their fibers, so people who sweat a lot should first of all resort to them. However, and one should not underestimate this, the synthetic fabric only transports the moisture. The substances contained in sweat, such as bacteria or salts, remain in them, which can quickly lead to unpleasant odors. Brands use substances like silver salts on the fabric to fight against odors but they do not neutralize them, they only hold them back for a while. So anyway you should wash these cloths after 1 or 2 days of using them with normal movement. But if you are planning to cross the Antarctic, you better use one of the following materials.

Here comes the wool back into the game.

Merino wool base layer (comes from Merino sheep) are extremely soft and are very comfortable on the skin. They let in a lot of moisture, but not as well as synthetic fibers. But they are surrounded with a natural layer of fat, to which malodorous substances cannot attach themselves. In order to keep this layer of fat, you should wash clothes from Merino only very very rarely.

Although normal sheep’s wool has similar properties to merino wool (in addition, it does not feel moist) many people, however, find it scratchy, so it is not very comfortable.

You should not resort to cotton at all, because, as described above, it soaks completely. Especially when the moist cotton sticks directly to the skin, it cools the body down instead of warming it.

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